Erlebt

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Trauerseminar mit Stefan Bitzer

„Mach die Ohnmacht zu deinem Freund“ war das herausfordernde Thema des Trauerseminars, am 04.10.24 mit Stefan Bitzer. In seiner lockeren, aber gleichzeitig sehr einfühlsamen und tiefgehenden Art nahm Stefan Bitzer die zahlreichen Teilnehmer mit in seine eigene Erfahrung als Trauernder. In jungen Jahren verlor er ganz plötzlich seine Ehefrau und musste mit vier kleinen Kindern allein zurechtkommen. Mittlerweile leitet er verschiedene Trauergruppen und ist freier Redner bei Beerdigungen.
„Wie kann ich einem Trauernden helfen, wenn ich mich selbst hilflos fühle?“, mit dieser Frage stieg er ins Thema ein. Trauernde hören oft Sätze wie „Die Zeit heilt alle Wunden; Du musst jetzt positiv denken; Du bist jung, du kannst nochmal heiraten“ oder etwas frommer: „Es läuft alles nach Gottes gutem Plan; Gott lässt uns alles zum Besten dienen.“ Solche Sätze sind nicht hilfreich. Viele Trauernde fühlen sich durch solche Aussagen in ihrer Trauer nicht ernst genommen und sind dadurch verletzt und entmutigt. Aber was hilft, wenn Worte nicht trösten können? Das Wichtigste: Für den anderen da sein, sich Zeit nehmen und zuhören, auch wenn der Trauernde zum hundertsten Mal das Gleiche erzählt. Und das nicht nur in den ersten Wochen, sondern solange es der Trauernde braucht. Sich gemeinsam an den Verstorbenen erinnern und Erlebnisse teilen. Jahrestage (Geburts-, Todestag) nicht vergessen, sondern eine Mail schreiben, anrufen. Praktische Hilfe anbieten, ein Mittagessen bringen oder bei Behördengängen behilflich sein. Das kann Trauernden wirklich helfen.
Was ist Trauer überhaupt? Eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis. Der Alltag eines Trauernden steht komplett Kopf – für alle anderen geht das Leben einfach weiter. Trauer ist ein absoluter Ausnahmezustand. Nicht nur der Tod eines geliebten Menschen kann Trauer auslösen, sondern auch eine Scheidung, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Krankheit, der Beginn des Ruhestandes oder ein Umzug.
Egal aus welchem Grund ein Mensch trauert, er braucht unsere liebevolle Begleitung.

Am nächsten Morgen fand im kleineren Kreis ein Trauercafe statt, indem der persönliche Erfahrungsaustausch und der Umgang mit Trauer im Mittelpunkt standen.


Frauenfreizeit 2024

Zu dem Thema „Zu.Frieden leben“ trafen sich Mitte September 30 Frauen im Alter von 28 bis 82 Jahren wieder im Schloss Herborn zu einer Wochenendfreizeit. Friederike Schulte gab viele Impulse, um über die Wurzeln von Unzufriedenheit und unterschiedliche Wege der Entstehung von Zufriedenheit nachzudenken. Mit vielen persönlichen Reflexionsfragen und kleinen Gesprächsgruppen konnte jede für sich dem Thema im eigenen Leben nachgehen.

Der traditionelle „bunte Abend“ wurde dieses Jahr von den jüngeren Teilnehmerinnen mit viel Engagement gestaltet und hat in heiterer Atmosphäre zum intensiveren Kennenlernen beigetragen.
Natürlich wurde auch der ein oder andere „Wettkampf“ ausgetragen.

Am Sonntagmorgen bildete die Frage nach dem Frieden, den wir von Gott empfangen dürfen, den Abschluss. Anhand von Philipper 4 gingen wir dem Thema nach und stellten uns Fragen wie: der Herr ist nah! Bin ich da, wo Gott mir begegnen will? Womit füllen wir unsere Seele, unseren Geist?  Welche Bedeutung hat dieser Friede bzw. Shalom, der uns verheißen ist?

Wir hatten die Möglichkeit neue Beziehungen zu knüpfen und „alte“ zu vertiefen. Es war eine Freude die Vielseitigkeit der Kreativität und Gaben miteinander erleben zu können.
Mit dem Lied „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt: ‚Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.‘“
fand die Freizeit ihren Abschluss.
Wir freuen uns auf ein Wieder- oder ein Neues-Sehen im nächsten Jahr.


Fest zum Weltkindertag

Am Sonntag, den 15. September, hat wieder das Fest zum Weltkindertag in den Wieseckauen stattgefunden. Als Gemeinde durften wir wieder mit einem Stand teilnehmen. In diesem Jahr haben wir den Menschenkicker mitgenommen und konnten den Menschen aus der Stadt damit Freude bereiten und sie zur Gemeinde einladen. Es ist wirklich eine besondere Möglichkeit, außerhalb der Talstraße, die Gemeinde sichtbar zu machen und vielen Menschen aus der Stadt zu begegnen, die Jesus nicht kennen. Bitte betet mit, dass Familien die Einladung annehmen.


Berliner Luft

Inzwischen ist sie relativ sauber. Das kommt vielleicht von den vielen Fahrrädern, die einem immer und überall begegnen, wobei die Radfahrer selbst und die Fußgänger – besonders wenn sie kleine Berliner sind -, ständig in Gefahr sind.

Ein großer Teil der Reisegruppe, die sich auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Helge Braun von der CDU gemeinsam Ende Juli auf den Weg nach Berlin gemacht hat, waren aus unserer Gemeinde und so war man sich nicht fremd. Die „Fremden“, die noch dazugekommen waren, wurden freundlich mit hineingenommen, so dass man den Eindruck hatte, dass alle sich wohlfühlten.

Manche Gespräche und Begegnungen ergaben sich am Rand. Gleich zweimal an unterschiedlichen Tagen begegneten wir „zufällig“ einem Asiaten mit seinem Sohn, der auf der Suche nach echten Christen war und dem wir einige Tipps geben konnten.

Vom Veranstalter, dem Bundespresseamt, her war nichts dem Zufall überlassen. Gleich zu Beginn konnten wir uns innerhalb des „FUTURIUMS“ Gedanken machen, wie es in Zukunft auf der Welt aussehen könnte.

Natürlich besuchten wir unter vielem anderen HESSEN in Berlin in einem eigenwilligen Gebäude und Gelände, wo wir nach einem Vortrag kulinarisch verwöhnt wurden, wie das auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten geschah. Alles diente der Information und Horizonterweiterung.

Die Tage waren eng getaktet mit Museumsbesuchen und Stadtführungen, die z.T. sehr nachdenklich werden ließen. Passend zum Thema, an einem kühlen, trüben, wolkenverhangenen Tag erinnerten Gruppenführer an Geschehnisse im Zusammenhang mit der Stasi, wobei sie eigene bittere Erfahrungen einfließen ließen.

Das Informationsgespräch im Bundesministerium für Digitales und Verkehr war aufschlussreich und klärte über die verkehrstechnische Vernetzung als Ganzes auf.

Der Besuch im Berliner Dom nahm uns mit hinein in die bewegte Geschichte Deutschlands und der in der Kulturbrauerei Prenzlauer Berg in den Alltag der DDR.

Ein Höhepunkt war sicher der Besuch des Parlamentsgebäudes mit einem kurzweiligen Vortrag und einer Videokonferenz mit dem Gastgeber – er in Gießen und wir in Berlin – wobei jedoch ein offenes Gespräch möglich war.

Gemeinsam geteilte Fotos aus der Gruppe vom Brandenburger Tor aus unterschiedlichen Perspektiven und zu unterschiedlichen Zeiten zeigte, wie anziehend dieser Ort ist.

Überall hätte man noch Stunden verbringen können …

Die Abende waren entspannter. Unterschiedliche Gruppen fanden sich zu Unterschiedlichem zusammen, zum Bummeln und Einkehren, wurden von Berlinern im bayrischen Lokal und von Orientalen mit Currywurst bedient und leckeres Eis wurde von Asiatinnen serviert. So ist Berlin.

Im Berliner Verkehr mit sooo vielen Fahrrädern und zerstreuten Fußgängern sowie auf der Hin- und Rückfahrt geschahen Momente, in denen die Bewahrung vor Schäden und Unfällen deutlich wurde. So ist es ein Grund zur Dankbarkeit nicht nur dem kompetenten Busfahrer gegenüber, sondern vor allem unserem Gott, der seine schützende und segnende Hand über uns gehalten hat!


Schulstart

Weil es für Jesus so wichtig ist, dass Kinder zu ihm kommen dürfen und er sie segnen möchte, wollen auch wir das tun.

So haben wir als Tradition, die Kinder zum neuen Schulstart vor Jesus zu bringen und für sie zu beten – so auch letzten Sonntag.

Nach einem gemeinsamen Beginn im Saal gingen die Kinder in ihre neuen Kindergottesdienstgruppen.

Gott segne euch im neuen Schuljahr!


Christsein entdecken 2024

Von Ende Mai bis Anfang Juli fand wieder der Kurs Christsein entdecken statt, wo Menschen mit unterschiedlichen Bibel-Kenntnissen, aber gemeinsamen Interesse, mehr übers Christsein erfahren zu wollen, zusammenkamen.

Nachdem klar war, wer beim Kurs dabei bleiben wollte, schlossen sich die zunächst zwei Gruppen mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 80 Jahren zu einer gemeinsamen zusammen.

Nun wurde gründlich diskutiert, Dinge hinterfragt und Fragen geklärt. Schnell wurde klar, dass nicht nur Alter oder Wissensstand der Teilnehmer eine Rolle spielten, sondern auch die eigene Sichtweise, Aufnahme und Interpretation der Bibel. Im Fokus stand das Markusevangelium, aber auch Themen wie „Richtig Beten“, eigene Schicksale und deren Verbindung mit Glauben und der Bibel wurden besprochen.

Die Teilnehmer wurden ermutigt, zuhause weiter in der Bibel zu lesen, Dinge zu hinterfragen – „freiwillige Hausaufgaben“, welche dann in der nächsten Woche besprochen wurden.

Nun ist diese gemeinsame Entdeckungsreise vorbei, vielleicht ist manch einer aber auch neugierig geworden und möchte mehr wissen – in unserer Gemeinde gibt es viele Hauskreise, schaut sie euch gerne an!

„Christsein entdecken ist ein guter Anfang, um den Christ auf seiner eigenen Reise zu entdecken“, so ein Teilnehmer.

Hast du Interesse, beim nächsten Christsein entdecken-Seminar dabei zu sein? Dann melde dich gerne bei Torsten Pfrommer.


EM-Deutschlandspiel

Voller Emotionen wurde gemeinsam das EM-Spiel Deutschland gegen Spanien verfolgt, wozu auch Freunde herzlich eingeladen waren. Trotz des traurigen Endes für Deutschland bleibt der Abend bestimmt in guter Erinnerung.

Nach dem Spiel blieb der Jugendkreis D16 zusammen und setzte sein Programm fort.

Weiterhin allen Fußballfans viel Freude bei den letzten EM-Spielen :)


BibU-Festgottesdienst

„Zur Freiheit hat Jesus dich befreit“ (Galater 5,1). Unter diesem Motto stand der Festgottesdienst, bei dem die diesjährigen Absolventen des biblischen Unterrichts entlassen wurden.

Ein Jahr lang gingen 7 Jugendliche auf die Reise, um Jesus kennenzulernen und zu erfahren, wie es ist, Jesus an seiner Seite zu haben. Während des Festgottesdienstes berichteten sie in einer Interviewszene, wie Jesus sie in der Zeit des biblischen Unterrichts geprägt hat. Und auch Profifußballspieler Kevin Prince Boateng berichtete in einer kurzen Videosequenz davon, wie Jesus sein Leben veränderte.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie junge Menschen ihr Leben in Gottes Hände geben und ihren zukünftigen Weg gemeinsam mit Jesus beschreiten.

Die Gemeinde möchte die Jugendlichen auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Mit der Absolvierung des Bibu erhielten die Teilnehmer die Einladung in den D16 und die Gemeinde stellte abschließend in einem gemeinsamen Gebet die Absolventen unter den Segen Gottes.


Frühstück für Frauen

Etwa 80 Frauen kamen zum ersten Frauenfrühstück der FeG zusammen. In Raum D16 fanden die Teilnehmerinnen liebevoll gedeckte Tische und ein riesiges buntes Buffet vor, das keine Wünsche offenließ. Nach einer herzlichen Begrüßung konnten die Teilnehmerinnen die leckeren Speisen und Getränke genießen, neue Kontakte knüpfen und mit alten Bekannten intensiver ins Gespräch kommen.

In einer kurzen anschließenden Ansprache über die biblischen Frauen Maria und Marta wurden die Teilnehmerinnen dazu ermutigt darüber nachzudenken, in welcher Beziehung sie persönlich zu Jesus stehen und wie sie ihn in ihrem Leben bisher erfahren haben.
Nach einem abschließenden Segensspruch begaben sich die Teilnehmerinnen gestärkt an Leib und Seele auf den Nachhauseweg.

Alle waren sich einig, dass in nicht allzu langer Zukunft ein weiteres Treffen in dieser Form stattfinden dürfte.


Vater Kind Camp 2024

Von einem Baum abseilen, Traktor fahren, mit Pfeil und Bogen schießen und eine Wasserrakete bauen. All dies und weitere tolle Aktivitäten erlebten mehr als 40 Kinder gemeinsam mit ihren Vätern auf dem Vater-Kind-Camp.

Auf einem ehemaligen Bauernhof in der Nähe von Radevormwald verbrachten die Familien gemeinsam mit 6 Mitarbeitern ein spannendes Wochenende voller Abenteuer, Spaß und Zeit für Begegnungen.

Der gemeinsame Start in den Tag sowie eine tägliche Andacht boten den Vätern die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzten, da auch einige Väter aus anderen Gemeinden an der Freizeit teilnahmen. Neben den verschiedenen Workshops gab es auch gemeinsame Aktivitäten, wie etwa das Stockbrotessen am Lagerfeuer oder eine Nachwanderung. So konnten die Väter mit ihren Kindern nach diesem Wochenende froh und zufrieden nach Hause fahren und die Mitarbeiter konnten für das kommende Jahr gute Ideen und Anregungen mitnehmen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, die zu dieser wundervollen Freizeit beigetragen haben!


Bibeltage 2024

“Wozu die LGBTQ-Bewegung uns herausfordert” war das Thema der diesjährigen Bibeltage. Spannend berichtete David Bennett in einer guten Mischung von eigenen Erfahrungen und theologischen Erkenntnissen. Herausfordernd wurde unter anderem über Single Sein, Enthaltsamkeit, Heiligkeit, Gnade und unerfüllte Wünsche gesprochen.

Am Freitag Abend ging es los. Zwischen den beiden Vorträgen am Samstag waren die Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen. Und am Sonntag wurden die Bibeltage mit den Gottesdiensten beendet.

Wer nicht bei allen Vorträgen dabei sein konnte, sollte es nicht verpassen, sich die Bibeltage 2024 online anzuschauen. Es lohnt sich!


Unsere Kleingruppen

Wir haben mehr als 50 Kleingruppen in unserer Gemeinde.

Manche sind schon seit vielen Jahren zusammen und stehen Schönes wie Schweres gemeinsam durch. Manche sind erst neu gegründet und andere haben sich aufgeteilt, um Neue zu integrieren.

Es gibt eine englische Kleingruppe und ganz neu wieder eine Familien-Kleingruppe, die sich mit 4 Kleinkind-Familien trifft, inklusive Kinder.

Der D16, unser Jugendkreis hat etliche Kleingruppen und auch unsere jungen Erwachsenen bieten mehrere impuls-Kleingruppen an. Neu am Start ist eine zeitlich begrenzte Gruppe für junge Berufseinsteiger. Man will sich Fragen widmen, wie man im Arbeitsalltag sein Christsein leben kann.

Unsere Senioren treffen sich lieber nachmittags und stehen in enger Verbindung zueinander.

So unterschiedlich wir sind, so unterschiedlich sind auch unsere Kleingruppen.

Wie schön, dass wir uns gegenseitig haben! Lasst uns vereint sein durch dieses Ziel und den Wunsch, Gott und einander immer mehr zu lieben.

Du bist bisher noch nicht in einer Kleingruppe? Bei Interesse kannst du dich über unser Kontaktformular melden.

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