Berliner Luft
Inzwischen ist sie relativ sauber. Das kommt vielleicht von den vielen Fahrrädern, die einem immer und überall begegnen, wobei die Radfahrer selbst und die Fußgänger – besonders wenn sie kleine Berliner sind -, ständig in Gefahr sind.
Ein großer Teil der Reisegruppe, die sich auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Helge Braun von der CDU gemeinsam Ende Juli auf den Weg nach Berlin gemacht hat, waren aus unserer Gemeinde und so war man sich nicht fremd. Die „Fremden“, die noch dazugekommen waren, wurden freundlich mit hineingenommen, so dass man den Eindruck hatte, dass alle sich wohlfühlten.
Manche Gespräche und Begegnungen ergaben sich am Rand. Gleich zweimal an unterschiedlichen Tagen begegneten wir „zufällig“ einem Asiaten mit seinem Sohn, der auf der Suche nach echten Christen war und dem wir einige Tipps geben konnten.
Vom Veranstalter, dem Bundespresseamt, her war nichts dem Zufall überlassen. Gleich zu Beginn konnten wir uns innerhalb des „FUTURIUMS“ Gedanken machen, wie es in Zukunft auf der Welt aussehen könnte.
Natürlich besuchten wir unter vielem anderen HESSEN in Berlin in einem eigenwilligen Gebäude und Gelände, wo wir nach einem Vortrag kulinarisch verwöhnt wurden, wie das auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten geschah. Alles diente der Information und Horizonterweiterung.
Die Tage waren eng getaktet mit Museumsbesuchen und Stadtführungen, die z.T. sehr nachdenklich werden ließen. Passend zum Thema, an einem kühlen, trüben, wolkenverhangenen Tag erinnerten Gruppenführer an Geschehnisse im Zusammenhang mit der Stasi, wobei sie eigene bittere Erfahrungen einfließen ließen.
Das Informationsgespräch im Bundesministerium für Digitales und Verkehr war aufschlussreich und klärte über die verkehrstechnische Vernetzung als Ganzes auf.
Der Besuch im Berliner Dom nahm uns mit hinein in die bewegte Geschichte Deutschlands und der in der Kulturbrauerei Prenzlauer Berg in den Alltag der DDR.
Ein Höhepunkt war sicher der Besuch des Parlamentsgebäudes mit einem kurzweiligen Vortrag und einer Videokonferenz mit dem Gastgeber – er in Gießen und wir in Berlin – wobei jedoch ein offenes Gespräch möglich war.
Gemeinsam geteilte Fotos aus der Gruppe vom Brandenburger Tor aus unterschiedlichen Perspektiven und zu unterschiedlichen Zeiten zeigte, wie anziehend dieser Ort ist.
Überall hätte man noch Stunden verbringen können …
Die Abende waren entspannter. Unterschiedliche Gruppen fanden sich zu Unterschiedlichem zusammen, zum Bummeln und Einkehren, wurden von Berlinern im bayrischen Lokal und von Orientalen mit Currywurst bedient und leckeres Eis wurde von Asiatinnen serviert. So ist Berlin.
Im Berliner Verkehr mit sooo vielen Fahrrädern und zerstreuten Fußgängern sowie auf der Hin- und Rückfahrt geschahen Momente, in denen die Bewahrung vor Schäden und Unfällen deutlich wurde. So ist es ein Grund zur Dankbarkeit nicht nur dem kompetenten Busfahrer gegenüber, sondern vor allem unserem Gott, der seine schützende und segnende Hand über uns gehalten hat!











