Erlebt

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Pizza und Gemeinschaft

Seit Oktober ist es nach dem Abendgottesdienst inzwischen zu einer schönen Tradition geworden: Gemeinsam Pizza essen, ins Gespräch kommen und den Abend in entspannter Atmosphäre (oder auch weniger entspannt beim Tischtennis spielen) ausklingen lassen. Die Zeit nach dem Gottesdienst bietet Raum für Begegnungen, neue Kontakte und vertiefende Gespräche – und mit einem Stück Pizza in der Hand fällt das oft leichter.

Am 25. Januar gab es eine besondere Ausnahme: Statt Pizza stand selbstgekochtes Thai-Curry auf dem Speiseplan. Mit viel Freude wurde geschnippelt, gekocht und abgeschmeckt. Das war bestimmt nicht die letzte kulinarische Überraschung nach einem Abendgottesdienst.

Wenn dir Gastfreundschaft ein Anliegen ist und du dir die Mitarbeit im Bistro nach dem Abendgottesdienst vorstellen könntest, kannst du dich gerne an einen unserer Pastoren wenden.


Missionsforum

Gottes Reich wird gebaut – unter Türken und Kurden, in Äthiopien und in Ostdeutschland. Beim Missionsforum am 11. Februar 2026 berichteten drei Missionsehepaare von ihrer Arbeit und den unterschiedlichen Wegen, auf denen sie Menschen mit dem Evangelium erreichen.

Reinhard und Doris Born erzählten davon, wie sie „Im Dienst für Jesus unter Türken und Kurden“ tätig sind. Bis Ende letzten Jahres waren sie in Vollzeit mit Orientierungs-M unterwegs, seit dem 1. November 2025 arbeiten sie im Rahmen eines Minijobs beim Missionswerk To All Nations und haben dadurch alles andere als einen ruhigen Ruhestand. Inzwischen leben sie in Wittgenstein. Ihr Auftrag umfasst weiterhin persönliche Kontakte, Jüngerschaft, Seelsorge, Predigtdienste sowie Schulungen. Neben ihrer Arbeit in Deutschland pflegen sie auch Verbindungen in die Türkei, nach Nordmazedonien und Bulgarien. Ihr Herz schlägt weiterhin dafür, Menschen aus muslimisch geprägten Kulturen zu begleiten und im Glauben zu stärken.

Achim und Annie Diehl sind aktiv in der Bibelübersetzungsarbeit mit Wycliff in Äthiopien. Ihr Dienst ist stark missionsorientiert und geschieht in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Mitarbeitern. In einem Land mit insgesamt 88 Sprachen ist Bibelübersetzung eine große Aufgabe. Die Zusammenarbeit liegt aktuell schwerpunktmäßig in den Sprachgruppen der Me’en, Mursi und Suri. Es war bewegend zu hören, wie sehr die Menschen dort ergriffen sind, wenn sie Gottes Wort zum ersten Mal in ihrer eigenen Sprache lesen können.

Markus und Lena Lüdtke aus Schwerin sind in der Gemeindegründung im Plattenbau aktiv. Mittlerweile geht die Arbeit weit über das initial gegründete „Patchworkcenter“ hinaus.  Es gibt eine Arbeit unter Teenagern, verschiedene Social Media Kanäle und missionarische Veranstaltungen wie das Kepler Open Air, um die gute Nachricht im Plattenbau bekannt zu machen. Ihr Anliegen ist es, mitten im Alltag der Menschen präsent zu sein und Gemeinde dort entstehen zu lassen, wo sie bisher kaum vertreten ist. Es sind in den letzten Jahren mehrere neue Freie evangelische Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern entstanden.

Das Missionsforum machte deutlich, wie vielfältig Gottes Reich gebaut wird – durch persönliche Begegnungen, sorgfältige Übersetzungsarbeit und mutige Gemeindegründung. Die Berichte ermutigten dazu, Mission nicht nur als fernes Projekt zu sehen, sondern als lebendigen Auftrag, der hier und weltweit geschieht.


Kreativabend für Frauen

Mehr als 60 Frauen trafen sich bei winterlichen Temperaturen im wohlig warmen Innenbistro unserer Gemeinde, um gemeinsam kreativ zu werden.

Es gab vorbereitete Angebote wie z.B. das Raysin gießen, Makramee, Aquarell malen, Papierarbeiten und das Herstellen von Vogelfutter. So konnten wir unter liebevoller Anleitung ausprobieren, was uns gefiel oder einfach nur zuschauen, wie wunderschöne Dinge entstanden. Manche Frauen hatten ihre eigenen Handarbeiten dabei und genossen es, in Gemeinschaft ihrem Hobby nachzugehen.

Einige Frauen waren zum ersten Mal in unserer Gemeinde, da sie gerne kreativ sind und in den sozialen Medien von unserem Abend erfahren hatten.

Das ebenfalls sehr kreative Bring-and-Share-Buffet ließ keine Wünsche offen und verwöhnte uns auf hohem kulinarischen Niveau. Es war alles so köstlich!

Uns wurde an diesem Abend in besonderer Weise bewusst, dass das Gestalten und Kreativ-sein in unserer DNA verankert ist, da wir von einem schöpferischen Gott nach dessen Ebenbild geschaffen wurden (s. 1.Mose 1, 27). Er hat in jede von uns eine ganz eigene Art der Kreativität gelegt, die sich ganz unterschiedlich zeigt. Bei unserem Treffen wurde gemalt, gebastelt, manche hatten gebacken oder gekocht. Wieder andere erkennen, was ein anderer braucht und können da auf kreative Weise unterstützen. Unser Gott ist ein Gott, der Leben in Fülle schenkt und genau das konnten wir an dem Abend in wunderbarer Gemeinschaft erleben.

Wir haben beschlossen, dass wir so einen Kreativtreff ganz bald wiederholen werden!


Winterspielplatz 2026

Wir wollen mit unseren Winterspielplätzen für Gießen da sein.  Am 23. und 24. Januar durften wir für ca. 1000 Besucher Gastgeber sein. Ein wahres Highlight für uns und unsere Gäste. Seht es euch in unserem Winterspielplatz-Video an.




Vielen Dank für alle Gebete und an alle Mitarbeiter und Helfer. Es ist so ein wertvoller Dienst.

Am 6. und 20. Februar laden wir nochmals zu unseren Mini-Winterspielplätzen ein.

D16 MAK-Freizeit

Vom 21. bis 23. November 2025 fand die MAK  (Mitarbeiterfreizeit) der Jugendgruppe desechzehn in der Jugendherberge Kloster Leutesdorf am Rhein statt. Für die 34 Mitarbeitenden war dieses Wochenende eine wertvolle Auszeit vom Alltag – und zugleich eine intensive Zeit des gemeinsamen Arbeitens am Jugendkreis.

Neben einer Wanderung mit Blick auf den Rhein, Zeiten des Lobpreises, gemeinsamen Spielen und vielen guten Gesprächen stand vor allem die inhaltliche Ausrichtung der Jugendgruppe für die kommende Zeit im Mittelpunkt. Mit viel Leidenschaft, Offenheit und Ringen um die richtigen Worte haben wir gemeinsam überlegt, formuliert, verworfen und neu gedacht. Dieser Prozess war herausfordernd und zugleich eine große Freude, weil spürbar wurde, wie sehr allen das Herz für die Jugendgruppe schlägt.

Der Gottesdienst am Sonntag bildete einen geistlichen Höhepunkt des Wochenendes. Er machte uns neu bewusst, dass echtes Wachstum – persönlich wie auch als Jugendgruppe – nur aus der Nähe zu Jesus heraus geschehen kann. Diese Erkenntnis verbindet und trägt uns über das Wochenende hinaus.

Dankbar blicken wir auf diese gesegnete MAK 2025 zurück und sind gespannt, wie Gott die entstandenen Gedanken, Gebete und Überlegungen im Jahr 2026 weiterführen und fruchtbar werden lassen wird.


Jahresrückblick 2025


Wir sind unserem Gott dankbar für wundervolle Begegnungen mit ihm und untereinander in 2025.




Habt einen gesegneten Start ins neue Jahr!

Taufe

Wir sind so dankbar, dass wir  am 14. Dezember im Morgen- und Abendgottesdienst die Taufe von  insgesamt acht Personen erleben durften und ihre bewegenden Berichte hörten, wie sie zum Glauben gekommen sind und was sie mit Jesus erleben durften.

Gott segne euch und bewahre euch in ihm.


impuls Aktionstag

Am 8. November war es mal wieder so weit: eine impuls-Aktion stand an!

Auch dieses Jahr wollten wir die Gelegenheit nutzen, die Gemeinschaft unter den jungen Erwachsenen zu stärken und Interessierten einen Einblick in unseren Bereich zu geben.

Los ging es mit einem Gottesdienst, den Leute aus Impuls gestalteten. Felix Heyer hielt uns eine bewegende Predigt über die Gleichnisse des verlorenen Schafes und der verlorenen Münze. Für Anbetung war ebenso viel Zeit. Anschließend lag der Fokus auf gemeinsame Zeit und dem Kennenlernen: dabei durfte Pizza natürlich nicht fehlen! An verschiedenen Stationen gab es zusätzlich alkoholfreie Cocktails, Gespräche, Spiele und noch mehr.

Wir blicken dankbar auf einen schönen Abend voller gemeinschaftlicher Momente zurück. Von diesen lebt unser Bereich und wir beten, dass es immer mehr von ihnen gibt.


Persischer Lobpreisabend

Am 6.12. durften wir einen persischen Lobpreisabend in unserer Gemeinde feiern. Mit ca. 150 Personen gab es einen Abend voller persischer Musik und mit einem Impuls zur Weihnachtszeit, in der sich Gott auf die Suche nach uns macht. Das darf uns gerade jetzt mit Jesu Kommen in unsere Welt nochmal ganz neu bewusst werden.

Was für ein Privileg, dass wir in unserer Vielfältigkeit zu Gott kommen dürfen und diese Vielfältigkeit auch aktiv in unserer Gemeinde leben und fördern können.

Es wurde ein fröhlicher Abend gefeiert. Zu Beginn gab es die Möglichkeit, bei Kaffee und Tee anzukommen. Nach dem Lobpreisabend konnte bei leckerem traditionellem iranischem Essen noch Gemeinschaft gelebt werden. Viele der Gäste haben die Einladung angenommen und so konnten im Anschluss noch zahlreiche gute Gespräche und Begegnungen stattfinden.

Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit der persischen Gruppe unserer Gemeinde durchgeführt, aus der auch einige aktiv an der Gestaltung des Abends mitgewirkt haben. Möglich war dies auch durch die Mithilfe einiger Mitarbeitenden aus dem Café Hope.

Die Besucher des Konzertes haben sich sehr gefreut, dass ein solches Angebot in unserer Gemeinde stattfinden konnte.


Wie kann ich von Jesus erzählen?

Beim Workshop am 10. Dezember 2025 trafen sich ca.100 Teilnehmer. Referent Markus Lüdtke berichtete von seinen Erfahrungen in den letzten Jahren, die er bei der Gründung des Patchworkcenters, einer Gemeinde in einem Plattenbaugebiet in Schwerin gesammelt hat.

Dort erreichte er und sein Team insbesondere Menschen, die praktisch keinen christlichen Hintergrund haben und eher bildungsfern sind. Das Team stand vor der Herausforderung, wie sie in diesem Kontext die gute Nachricht von Jesus weitersagen können.

Markus Lüdtke hat in dem Seminar die Teilnehmer in diese Herausforderung und die Erfahrungen, die sie gesammelt haben, hineingenommen. Er hat den Teilnehmern konkrete Tipps und Beispiele gegeben, wie auch diese einfach und verständlich von Jesus reden können, sodass auch die Menschen, mit denen sie es zu tun haben, es verstehen können.

Aber auch die Menschen in unserem Umfeld haben zunehmend keinen christlichen Hintergrund.  Deshalb ist es extrem wichtig, unsere Sprache anzupassen, ohne den Inhalt (die biblische Botschaft) und das Ziel (Menschen sollen Jesus kennen lernen) zu verändern.
Wir sollten uns an 1. Korinther 9, 19-22 orientieren: Passe die Form an, aber nicht den Inhalt und das Ziel!

Konkrete Tipps waren:
•     Wie Jesus Geschichten zu erzählen, da diese leicht verständlich sind. Es gibt viele biblische Geschichten, die wir erzählen können, um Jesus bekannt zu machen.
•     Uns fragen, wie unser Gegenüber geistliche Wahrheiten ausdrücken würde. Welche Worte würde er/sie verwenden?
•     Uns fragen, was unser Gegenüber bewegt. Jede Gruppe hat ihre eigenen Themen.
•     Wenn möglich, mit den Menschen beten. Gott wirken lassen!

Die Bibel und die Endzeit

Der Seniorenkreis der FeG hatte Dr. Walter Hilbrands, Dekan an der FTH Gießen und Mitglied unserer Gemeinde, eingeladen, um am 1. Dezember 2025 über das Thema „Endzeit“ zu referieren. Ein interessantes Thema konnte man feststellen. Nicht nur aufgrund der über 60 Besucher, die den Weg in die Gemeinde gefunden hatten, sondern auch aufgrund der vielen Fragen, die der Referent zum Teil beantworten konnte, aber auch zum Teil unbeantwortet lassen musste. „Wann ist Endzeit?“, kann man sie berechnen oder gibt es gar einen Fahrplan hindurch? Wann kommt der HERR wieder? Die Zahl 666? Der Antichrist bzw. die Antichristen? Trübsalszeit und Entrückung der Gemeinde? Das 1000-jährige Reich? Allesamt Themen die nicht Gegenstand von Spekulationen werden sollten und eigener Betrachtungen bedürfen. Dr. Hilbrands versuchte die Zuhörer für die übergeordneten Dinge zu sensibilisieren.

Nach biblischer Auffassung ist die Zeit zwischen Jesu ersten und zweiten Kommen die „Endzeit“ und keine besondere Epoche vor dem Weltende. Zeichen wie Kriege, Naturkatastrophen, Seuchen etc. gab es zu allen Zeiten und sind oft Anlass zu vielfältigen Spekulationen. Manch einer hat sich bei der Berechnung des zweiten Kommens verrechnet. Die beschriebenen endzeitlichen Geschehnisse stellen Leitlinien dar, sind aber kein Endzeitfahrplan. Die Zeichen der Endzeit sind allesamt im Laufe der letzten Jahrhunderte erfüllt. Allenfalls kann man vielleicht von einer Zunahme ausgehen.

Die Wiederkunft des HERRN wird für alle Menschen, auch für uns Christen, völlig überraschend kommen – heute, morgen nächste Woche/Monat/Jahr, wir wissen es nicht. Es ist uns lediglich gesagt, dass er kommt wie ein Dieb in der Nacht und es wird sein wie zu Zeiten Noahs. Die Endzeitlehre wird in einem kleinen Teil der heiligen Schrift erwähnt – die Lehre der Auferstehung nimmt einen viel größeren Platz ein. Trotzdem hat sie Auswirkungen auf unser praktisches Leben. Zahlreiche Bibelstellen fordern zu Wachsamkeit sowie verantwortungsvollem Handeln auf. Aufgrund der vorhergesagten endzeitlichen Geschehnisse werden wir Christen ermuntert, einander in anhaltender Liebe zu dienen. Die Schrift berichtet von Gerichten und Verfolgungszeiten, die allesamt Gottes Allmacht belegen. Sie sind das letzte Mittel, den Gottlosen zur Umkehr zu bewegen. Die Lehre der Endzeit darf uns keine Angst machen, sondern unser Denken soll auf Jesu Wiederkunft gelenkt werden. Wir dürfen sicher sein, dass wir vor den Gerichten bewahrt werden bis hin zum ewigen Leben, das uns verheißen ist. Bis dahin können wir unsere Talente verantwortungsvoll dahingehend einsetzen, dass noch viele Menschen von der heilsbringenden Botschaft erfahren. Denn der Tag wird kommen, an dem der HERR die Lebenden und die Toten richten wird. Dies ist sicherer als das „Amen“ in mancher Kirche.


Gebetswoche 2025

Die Schönheit des Gebets erleben. Beten und Schönheit – passt das überhaupt zusammen? Ist Gebet nicht oft auch Kampf und Krampf? Tun wir uns nicht oft schwer, wenns ums Beten geht?

Die Gebetswoche sollte neu motivieren, sich aufs Gebet einzulassen, auf die Begegnung mit Gott. Darin liegt die Schönheit des Gebets, wenn wir Gott Raum geben.

Eine Woche lang beschäftigten wir uns mit dem Thema in den Gottesdiensten und erlebten es auch ganz praktisch. Mit einem Anbetungsabend wurde gestartet. Im Vorfeld konnten Wunschlieder geäußert werden, die einen besonders berühren. Ein wunderschöner Abend, in dem das Lob Gottes im Mittelpunkt stand.

Gleich im Anschluss ging es in das 24-Stunden-Gebet in der Kapelle. Dort waren verschiedenen Gebetsstationen liebevoll aufgebaut, so dass die Stunde, für die man sich eingetragen hatte, schnell verging. Die ganze Woche konnte die Kapelle zum Beten frei genutzt werden.

Im Buß- und Bettagsgottesdienst stellten wir uns dem Schmerz von unerhörten Gebeten und wurden behutsam mitgenommen auf eine Reise, bei der wir auch den Segen von unerhörten Gebeten entdecken konnten.

Beim Gebetstag erlebten wir sowohl Gemeinschaft untereinander beim gemeinsamen Frühstück und Mittagessen, als auch intensive Gemeinschaft mit Gott. Mit unterschiedlichen Gebetsformen und Übungen gingen wir ganz bewusst in die Entschleunigung, um uns Gott zu nähern. Die Vorlagen für die anschließenden Gebetsspaziergänge konnte sich jeder frei zusammenstellen.

In der ganzen Woche begleiteten uns Gebetsimpulse über unsere App und ein Tagebuch, das auch noch weiter unser Gebetsleben bereichern möge.

So durften wir erleben, wie sich Schönheit beim Beten ausbreitet, wenn wir Gott Raum geben, denn er hat für uns einen Raum vorbereitet, in den er uns führen will.


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