Erlebt

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Kleingruppen-Workshop: Persönlichkeiten entdecken

„Sehr hilfreich. Besonders wertvoll war für mich, dass Feedback oft schwer anzunehmen ist, weil es den eigenen blinden Fleck berührt. Aber genau diese Einsicht führt auch zu mehr Nachsicht und Gnade im Umgang mit anderen“, so eine Teilnehmerin.

Am 18. April trafen sich rund 50 Kleingruppenleiter und Interessierte zu einem inspirierenden Workshop mit Karsten Kranzmann. Unter dem Thema „Persönlichkeiten in der Kleingruppe“ wurde schnell deutlich: Jeder sieht die Welt ein Stück anders und genau darin liegt eine große Chance.

In einem lebendigen und zugleich praxisnahen Vortrag gab es viele Aha-Momente: über uns selbst und über die Menschen in unseren Gruppen. Immer wieder wurde geschmunzelt, wenn wir uns oder typische Eigenarten wiedererkannten. Gleichzeitig wuchs das Verständnis füreinander und die Perspektive, Unterschiede nicht als Störung, sondern als Bereicherung zu sehen.

Auch der Austausch kam nicht zu kurz: Bei Kaffee und anschließendem Pizzaessen entstanden viele gute Gespräche, die zum Teil noch lange weitergingen.

Fazit: Ein rundum gelungener Vormittag mit vielen Impulsen für die Praxis und durchweg positiver Resonanz bei den Teilnehmenden.

Der Referent Karsten Kranzmann ist Ausbilder in der BTS (Biblisch-therapeutische Seelsorge), Berater, Supervisor und Seelsorger aus Wuppertal. Am Sonntag predigte er auch in unseren Gottesdiensten. Unter dem Thema „Erste Hilfe an der Seele” orientierte er sich am Gleichnis vom barmherzigen Samariter und gab konkrete Hilfen, wie wir barmherzig handeln können.


Männerfrühstück

Miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig ermutigen, seine Rolle insbesondere in Beruf und Familie von der Bibel her zu reflektieren und füreinander beten, das  sind die Anliegen des Männerfrühstücks gewesen. Über siebzig Männer kamen am 15. März im Innenbistro unserer Gemeinde zusammen, um zunächst ein großartiges Frühstücksbuffet zu genießen.

In einem geistlichen Input stellte man sich den Fragen, warum man seinen Beruf überhaupt als göttliche Berufung leben möchte und was das heißt und wie es aussehen kann, ein neues Denken einzuüben. In kleinen Tischgruppen entstand dazu ein reger Austausch.

Mit Gebet füreinander schloss das erste Männerfrühstück dieser Art ab. Eine Fortsetzung ist angedacht. Vielen Dank an alle, die diesen wertvollen Vormittag ermöglicht haben!


D16 und EFG Erda

Am Palmsonntag waren wir mit einigen Jugendlichen aus unserer D16 in der Christuskirche der EFG Erda zu Gast. Dort durften wir den Gottesdienst aktiv mitgestalten – vom Begrüßungsdienst über das Bistro und den Kindergottesdienst bis hin zu Moderation, Predigt und Lobpreis. Für uns war das eine sehr ermutigende Erfahrung, für die wir dankbar sind.

Die Verbindung nach Erda ist vor etwa zwei Jahren entstanden, als ein Jugendlicher von dort Teil unserer Jugendgruppe D16 wurde. Unser Wunsch war von Anfang an, dass er hier im Glauben und in Beziehungen gestärkt wird und gleichzeitig haben wir dafür gebetet, dass auch die Gemeinde in Erda dadurch gestärkt wird. Inzwischen gehören fünf Jugendliche aus Erda fest zu unserer Jugendgruppe, und es ist ein lebendiger Kontakt zur Gemeinde entstanden. Wir träumen davon, dass in Erda neue Jugendliche dazukommen und die Gemeinde weiter wächst. Umso schöner ist es, dass sich im vergangenen Jahr bereits mehrere D16-Familys in den Räumlichkeiten der EFG Erda treffen konnten – und wir nun gemeinsam den Gottesdienst am Palmsonntag gestalten durften. Für uns ist das auch horizonterweiternd: Es macht uns bewusst, dass wir als Jugend über uns selbst hinausblicken und Gott uns auch an anderen Orten gebrauchen möchte.


Vortrag

Zu dem Thema „Vergebung – Chance, Überforderung, Verpflichtung?“ durften wir am 11.03. einen Vortrag von Karsten Kranzmann hören. Er arbeitet als Berater, Seelsorger, Supervisor und Referent in einer eigenen Praxis in Wuppertal und ist einigen vielleicht bereits von vergangenen Coachings und Workshops in der Gemeinde bekannt.

Zum Einstieg in das Thema stand die Frage im Raum, wie unser Leben ohne Vergebung aussehen würde. Anschließend wurden verschiedene Dimensionen von Schuld und Vergebung beleuchet: in unserer Beziehung zu Gott, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Perspektiven (als Täter, als Opfer oder manchmal auch beides zugleich) betrachtet, aus denen wir Schuld erleben können.

Trotz eines spannenden Vortrages bleibt das Thema eine große Herausforderung und Aufgabe für unseren Alltag. Gleichzeitig machte der Abend Mut, sich aktiv mit Vergebung auseinanderzusetzen – für uns selbst, für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unsere Beziehung zu Gott, in dem uns alle Vergebung gegeben ist.


Klausurtagung unserer Gemeindeleitung

Drei intensive Tage voller Gemeinschaft, Gebet und Ringen um wichtige Themen liegen hinter uns. Vom 20.-22 Februar fand unsere jährliche Gemeindeleitungsklausur im schönen Holzhausen im tollen ‘Haus Karimu’ statt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die in diesem Jahr anstehende Gemeindeleitungswahl oder die Frage, wie wir Menschen, die in unsere Gemeinde kommen, noch besser vernetzen und begleiten können. Dankbar haben wir auch auf die vielen Taufen und Mitgliederaufnahmen der vergangenen Jahre zurückgeblickt.

Solche Wochenenden sind darüber hinaus besonders wertvoll, weil der persönliche Austausch viel Raum bekommt und unsere Gemeinschaft stärkt.

Mit dem Besuch des Gottesdienstes in der FeG Dillenburg am Sonntagmorgen haben wir unsere Klausur abgeschlossen.

Vielen Dank für all eure Gebete!


Taufe

Wir sind so dankbar für die Taufe am 15. Februar im Abendgottesdienst und freuen uns mit. So bewegend zu hören, wie Gott Menschenherzen ergreift und Leben verändert. Halleluja!


Pizza und Gemeinschaft

Seit Oktober ist es nach dem Abendgottesdienst inzwischen zu einer schönen Tradition geworden: Gemeinsam Pizza essen, ins Gespräch kommen und den Abend in entspannter Atmosphäre (oder auch weniger entspannt beim Tischtennis spielen) ausklingen lassen. Die Zeit nach dem Gottesdienst bietet Raum für Begegnungen, neue Kontakte und vertiefende Gespräche – und mit einem Stück Pizza in der Hand fällt das oft leichter.

Am 25. Januar gab es eine besondere Ausnahme: Statt Pizza stand selbstgekochtes Thai-Curry auf dem Speiseplan. Mit viel Freude wurde geschnippelt, gekocht und abgeschmeckt. Das war bestimmt nicht die letzte kulinarische Überraschung nach einem Abendgottesdienst.

Wenn dir Gastfreundschaft ein Anliegen ist und du dir die Mitarbeit im Bistro nach dem Abendgottesdienst vorstellen könntest, kannst du dich gerne an einen unserer Pastoren wenden.


Missionsforum

Gottes Reich wird gebaut – unter Türken und Kurden, in Äthiopien und in Ostdeutschland. Beim Missionsforum am 11. Februar 2026 berichteten drei Missionsehepaare von ihrer Arbeit und den unterschiedlichen Wegen, auf denen sie Menschen mit dem Evangelium erreichen.

Reinhard und Doris Born erzählten davon, wie sie „Im Dienst für Jesus unter Türken und Kurden“ tätig sind. Bis Ende letzten Jahres waren sie in Vollzeit mit Orientierungs-M unterwegs, seit dem 1. November 2025 arbeiten sie im Rahmen eines Minijobs beim Missionswerk To All Nations und haben dadurch alles andere als einen ruhigen Ruhestand. Inzwischen leben sie in Wittgenstein. Ihr Auftrag umfasst weiterhin persönliche Kontakte, Jüngerschaft, Seelsorge, Predigtdienste sowie Schulungen. Neben ihrer Arbeit in Deutschland pflegen sie auch Verbindungen in die Türkei, nach Nordmazedonien und Bulgarien. Ihr Herz schlägt weiterhin dafür, Menschen aus muslimisch geprägten Kulturen zu begleiten und im Glauben zu stärken.

Achim und Annie Diehl sind aktiv in der Bibelübersetzungsarbeit mit Wycliff in Äthiopien. Ihr Dienst ist stark missionsorientiert und geschieht in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Mitarbeitern. In einem Land mit insgesamt 88 Sprachen ist Bibelübersetzung eine große Aufgabe. Die Zusammenarbeit liegt aktuell schwerpunktmäßig in den Sprachgruppen der Me’en, Mursi und Suri. Es war bewegend zu hören, wie sehr die Menschen dort ergriffen sind, wenn sie Gottes Wort zum ersten Mal in ihrer eigenen Sprache lesen können.

Markus und Lena Lüdtke aus Schwerin sind in der Gemeindegründung im Plattenbau aktiv. Mittlerweile geht die Arbeit weit über das initial gegründete „Patchworkcenter“ hinaus.  Es gibt eine Arbeit unter Teenagern, verschiedene Social Media Kanäle und missionarische Veranstaltungen wie das Kepler Open Air, um die gute Nachricht im Plattenbau bekannt zu machen. Ihr Anliegen ist es, mitten im Alltag der Menschen präsent zu sein und Gemeinde dort entstehen zu lassen, wo sie bisher kaum vertreten ist. Es sind in den letzten Jahren mehrere neue Freie evangelische Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern entstanden.

Das Missionsforum machte deutlich, wie vielfältig Gottes Reich gebaut wird – durch persönliche Begegnungen, sorgfältige Übersetzungsarbeit und mutige Gemeindegründung. Die Berichte ermutigten dazu, Mission nicht nur als fernes Projekt zu sehen, sondern als lebendigen Auftrag, der hier und weltweit geschieht.


Kreativabend für Frauen

Mehr als 60 Frauen trafen sich bei winterlichen Temperaturen im wohlig warmen Innenbistro unserer Gemeinde, um gemeinsam kreativ zu werden.

Es gab vorbereitete Angebote wie z.B. das Raysin gießen, Makramee, Aquarell malen, Papierarbeiten und das Herstellen von Vogelfutter. So konnten wir unter liebevoller Anleitung ausprobieren, was uns gefiel oder einfach nur zuschauen, wie wunderschöne Dinge entstanden. Manche Frauen hatten ihre eigenen Handarbeiten dabei und genossen es, in Gemeinschaft ihrem Hobby nachzugehen.

Einige Frauen waren zum ersten Mal in unserer Gemeinde, da sie gerne kreativ sind und in den sozialen Medien von unserem Abend erfahren hatten.

Das ebenfalls sehr kreative Bring-and-Share-Buffet ließ keine Wünsche offen und verwöhnte uns auf hohem kulinarischen Niveau. Es war alles so köstlich!

Uns wurde an diesem Abend in besonderer Weise bewusst, dass das Gestalten und Kreativ-sein in unserer DNA verankert ist, da wir von einem schöpferischen Gott nach dessen Ebenbild geschaffen wurden (s. 1.Mose 1, 27). Er hat in jede von uns eine ganz eigene Art der Kreativität gelegt, die sich ganz unterschiedlich zeigt. Bei unserem Treffen wurde gemalt, gebastelt, manche hatten gebacken oder gekocht. Wieder andere erkennen, was ein anderer braucht und können da auf kreative Weise unterstützen. Unser Gott ist ein Gott, der Leben in Fülle schenkt und genau das konnten wir an dem Abend in wunderbarer Gemeinschaft erleben.

Wir haben beschlossen, dass wir so einen Kreativtreff ganz bald wiederholen werden!


Winterspielplatz 2026

Wir wollen mit unseren Winterspielplätzen für Gießen da sein.  Am 23. und 24. Januar durften wir für ca. 1000 Besucher Gastgeber sein. Ein wahres Highlight für uns und unsere Gäste. Seht es euch in unserem Winterspielplatz-Video an.




Vielen Dank für alle Gebete und an alle Mitarbeiter und Helfer. Es ist so ein wertvoller Dienst.

Am 6. und 20. Februar laden wir nochmals zu unseren Mini-Winterspielplätzen ein.

D16 MAK-Freizeit

Vom 21. bis 23. November 2025 fand die MAK  (Mitarbeiterfreizeit) der Jugendgruppe desechzehn in der Jugendherberge Kloster Leutesdorf am Rhein statt. Für die 34 Mitarbeitenden war dieses Wochenende eine wertvolle Auszeit vom Alltag – und zugleich eine intensive Zeit des gemeinsamen Arbeitens am Jugendkreis.

Neben einer Wanderung mit Blick auf den Rhein, Zeiten des Lobpreises, gemeinsamen Spielen und vielen guten Gesprächen stand vor allem die inhaltliche Ausrichtung der Jugendgruppe für die kommende Zeit im Mittelpunkt. Mit viel Leidenschaft, Offenheit und Ringen um die richtigen Worte haben wir gemeinsam überlegt, formuliert, verworfen und neu gedacht. Dieser Prozess war herausfordernd und zugleich eine große Freude, weil spürbar wurde, wie sehr allen das Herz für die Jugendgruppe schlägt.

Der Gottesdienst am Sonntag bildete einen geistlichen Höhepunkt des Wochenendes. Er machte uns neu bewusst, dass echtes Wachstum – persönlich wie auch als Jugendgruppe – nur aus der Nähe zu Jesus heraus geschehen kann. Diese Erkenntnis verbindet und trägt uns über das Wochenende hinaus.

Dankbar blicken wir auf diese gesegnete MAK 2025 zurück und sind gespannt, wie Gott die entstandenen Gedanken, Gebete und Überlegungen im Jahr 2026 weiterführen und fruchtbar werden lassen wird.


Jahresrückblick 2025


Wir sind unserem Gott dankbar für wundervolle Begegnungen mit ihm und untereinander in 2025.




Habt einen gesegneten Start ins neue Jahr!

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