Erlebt

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WM-Fußballspiel

Nach dem Abendgottesdienst wurde es im D11 sportlich: Viele blieben im Anschluss an den Abendgottesdienst, um gemeinsam das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao zu verfolgen. Gleichzeitig kamen auch einige gezielt zum Fußballabend dazu, sodass der Raum insgesamt sehr gut gefüllt war.

Bei Pizza und guter Gemeinschaft fieberten von Beginn an alle mit, feuerten die Mannschaft an und freuten sich über die vielen Tore. Die Stimmung war super – kein Wunder, denn Deutschland überzeugte mit einem klaren 7:1-Sieg und es gab viel Grund zum Jubeln.


Missionsforum

Mission beginnt dort, wo Menschen bereit sind, Gottes Ruf zu folgen – unabhängig davon, wohin er sie führt.

Beim Missionsforum am 10. Juni erhielten wir vielfältige Einblicke in aktuelle Missionsarbeit und konnten sehen, wie sich Menschen in ganz unterschiedlichen Kontexten für Gottes Reich einsetzen. Die Berichte machten deutlich: Mission hat viele Facetten – von Gemeindegründung in Ostdeutschland über Flüchtlingsarbeit in Gießen bis hin zu Hochschularbeit in Afrika.

Den Auftakt gestalteten Tianji und Szu-Chin Chen mit einem unterhaltsamen Quiz über Taiwan. Das Ehepaar war bis vor Kurzem in Taiwan tätig und lehrte dort „Missionswissenschaft“ sowie das Fach „Evangelium in einer pluralistischen Welt“. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland begleiten sie kleine Teams aus Taiwan bei Kurzeinsätzen in Gemeinden, um die Gemeindearbeit hier kennenzulernen und gegenseitig voneinander zu lernen. Darüber hinaus planen sie einen Videopodcast mit missionarischen Impulsen.

Anschließend berichteten Philip und Mareike Gerhardt von ihrem Start in die Missionsarbeit mit der DMG. Ihr Herz schlägt besonders für Menschen aus Syrien und dem Nahen Osten. In Gießen engagieren sie sich schon länger in der Hope-Arbeit. Nun sollen im vollzeitlichen Dienst weitere Projekte gestartet werden wie zum Beispiel ein Konversationskurs in der syrischen Gemeinschaft. So entstehen Beziehungen und Möglichkeiten, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden. Darüber hinaus sollen zukünftig auch andere Gemeinden in der Flüchtlingsarbeit unterstützt werden.

Lea und Kilian Müller stehen vor einem neuen Abschnitt. Während Kilian derzeit noch seine Masterarbeit an der Freien Theologischen Hochschule abschließt, werden beide ab August Teil einer Gemeindegründung der Elbkirche in Magdeburg sein. Die Aufgabe ist herausfordernd, denn der Osten Deutschlands gehört zu den konfessionsärmsten Regionen Europas. In den kommenden zwei bis drei Jahren möchten sie lernen, wie Gemeindegründung in diesem Umfeld gelingen kann, um dann anschließend weitere Gründungsprojekte an anderen Orten zu starten.

Martin Philipps berichtete von seinem Weg in die Missionsarbeit, der ihn über ein Studium der Medizinischen Informatik und Theologie nach Afrika führte. Nach Einsätzen unter anderem in Kenia, Burundi, dem Kongo und Palästina engagierte er sich viele Jahre in theologischer Ausbildung und beim Aufbau von Informatikstudiengängen. Gemeinsam mit Coworkers arbeitete er zuletzt am Aufbau eines Informatikstudiums an einer christlichen Fakultät in Burundi. Seit März ist er vorübergehend wieder in Deutschland. Ab Januar soll die Arbeit fortgesetzt werden, möglicherweise in Kamerun.

Neben diesen langfristigen Einsätzen wurden auch zwei bevorstehende Kurzeinsätze aus der Gemeinde vorgestellt: Johanna Gortner wird nach ihrem Abitur am Impact-Projekt der Liebenzeller Mission teilnehmen und nach einer Vorbereitungszeit und einem Jüngerschaftsprogramm für vier Monate nach Kenia reisen. Judica und Ruben Maile werden mit OMF für drei Wochen nach Südostasien reisen, um an einer Gebetsreise und einer Konferenz teilzunehmen.

Im Verlauf des Abends wurde deutlich, wie unterschiedlich die Wege und Einsatzorte sind, auf die Gott Menschen führt. Gleichzeitig verbindet alle dieselbe Sehnsucht: dass Menschen Jesus kennenlernen.

Deshalb gilt unser besonderer Gebetsaufruf allen vorgestellten Missionaren und Einsatzteams. Beten wir für Gottes Führung in den bevorstehenden Entscheidungen, für offene Türen in ihren Arbeitsfeldern und für Gottes sichtbares Wirken in ihrem Dienst. Besonders wollen wir im Gebet auch an die anstehenden Neuanfänge und Übergänge denken – im Vertrauen darauf, dass Gott die nächsten Schritte lenkt und seinen Segen auf die jeweiligen Aufgaben legt.


Vater-Kind-Camp 2026

Von einem Baum abseilen, Traktor fahren, mit Pfeil und Bogen schießen und ein Motorboot bauen. All dies und weitere tolle Aktivitäten erlebten rund 40 Kinder gemeinsam mit ihren Vätern auf dem Vater-Kind-Camp.

Auf dem ehemaligen Bauernhof unseres Pastors Hartmut Krämer in der Nähe von Radevormwald verbrachten die Familien gemeinsam mit einigen Mitarbeitern Anfang Juni ein spannendes Wochenende voller Abenteuer, Spaß und Zeit für Begegnungen.

Genossen wurden sowohl die Vater-Kind-Zeit als auch der Austausch unter den Vätern und das gemeinsame Spielen der Kinder.

Gestaunt wurde auch bei den anschaulichen Andachten über Gottes Wort – nicht nur von den Kindern, auch die Väter kamen ins Nachdenken.


Taufe

Wir sind so dankbar, dass wir  am 26. April im Morgengottesdienst eine Taufe erleben durften und hören konnten, wie groß Jesus ist und neue Zukunft und Hoffnung schenkt.

Gott segne dich und bewahre dich in ihm.


Familienfreizeit 2026

Dieses Jahr machten sich 16 Familien auf den Weg in das schöne Traben-Trarbach, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Gemeinschaft zu erleben und im Glauben zu wachsen.

Am Freitag, den 20. März, reisten nach und nach alle Familien in der Jugendherberge an. Nach einem gemeinsamen Abendessen starteten wir mit einer Fackelwanderung durch den Wald in das Wochenende. Groß und Klein waren unterwegs – begleitet von warmem Licht in der Dunkelheit und vielen guten Gesprächen.

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einer anschließenden Andacht über Johannes 15 – „Der Weinstock und die Reben“. Jesus beschreibt sich selbst als den Weinstock und Gott als den Weingärtner, während wir Menschen die Reben sind. Dabei wurde deutlich: Die Verbindung zu Jesus ist das Fundament für ein Leben, das gute Früchte trägt – sichtbar in Liebe, Taten und Glauben. Gleichzeitig wurde auch thematisiert, dass Wachstum oft durch Herausforderungen geschieht, die uns im Glauben stärken.

Im Anschluss teilte sich das Programm: Die Frauen gestalteten bei einer kreativen Keramikbemalung Tassen und Schalen, während die Väter bewusst Zeit mit ihren Kindern verbrachten – beim Basteln und Spielen. Danach folgte eine entspannte Schifffahrt auf der Mosel, umgeben von Weinbergen, mit viel Raum für Austausch und Gemeinschaft. Am Abend hatten dann auch die Väter Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen – bei einem Besuch auf einem Weingut.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Gottesdienstes, der von allen Generationen mitgestaltet wurde. Mit Lobpreisliedern von Groß und Klein entstand eine besondere Atmosphäre. In der Predigt ging es um die Geschichte vom Sturm auf dem See: Während die Jünger in Angst geraten, bleibt Jesus ruhig. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass wir auch in den Stürmen unseres Lebens auf Jesus vertrauen dürfen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen traten wir die Heimreise an – einige direkt, andere mit kleinen Zwischenstopps, wie einer Stadtbesichtigung oder dem Besuch der längsten Hängeseilbrücke Deutschlands.

Wir sind Jesus sehr dankbar für dieses gesegnete Wochenende – für die Organisation, die wertvollen Impulse, den gemeinsamen Gottesdienst sowie für die vielen Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse, die uns als Familien und als Gemeinde näher zusammengebracht haben.

Lehnt euch zurück und genießt ein paar Impressionen von der Freizeit


Fußballcamp 2026

In den Osterferien fand wieder unser jährliches Fußballcamp statt.

Rund 55 Kids haben jeden Tag trainiert, Fußball gespielt, gejubelt, angefeuert und viel von Gott gelernt.

Das Camp fand in Zusammenarbeit mit Pro11 statt, einem Arbeitsbereich von Campus für Christus. Im Training konnten die Kids ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern und dann in Spielen ihr Können testen.

Gleichzeitig konnten die Kinder erfahren, was Gott mit Fußball zu tun hat. So waren sie in kleine Gruppen aufgeteilt, in denen sie mit ihren jeweils zwei Mitarbeitern Einheiten zusammen durchgingen, in denen es um eine biblische Geschichte in Verbindung mit Fußball ging. Spannend.

Jeden Abend gab es ein abwechslungsreiches Programm und tolle Gemeinschaft inklusive Übernachtung in den Räumlichkeiten der FeG Gießen.

Es war eine richtig gute Woche mit viel Power.

Vielen, vielen Dank an die zahlreichen Mitarbeiter, die dieses Treffen möglich gemacht haben.


Kleingruppen-Workshop: Persönlichkeiten entdecken

„Sehr hilfreich. Besonders wertvoll war für mich, dass Feedback oft schwer anzunehmen ist, weil es den eigenen blinden Fleck berührt. Aber genau diese Einsicht führt auch zu mehr Nachsicht und Gnade im Umgang mit anderen“, so eine Teilnehmerin.

Am 18. April trafen sich rund 50 Kleingruppenleiter und Interessierte zu einem inspirierenden Workshop mit Karsten Kranzmann. Unter dem Thema „Persönlichkeiten in der Kleingruppe“ wurde schnell deutlich: Jeder sieht die Welt ein Stück anders und genau darin liegt eine große Chance.

In einem lebendigen und zugleich praxisnahen Vortrag gab es viele Aha-Momente: über uns selbst und über die Menschen in unseren Gruppen. Immer wieder wurde geschmunzelt, wenn wir uns oder typische Eigenarten wiedererkannten. Gleichzeitig wuchs das Verständnis füreinander und die Perspektive, Unterschiede nicht als Störung, sondern als Bereicherung zu sehen.

Auch der Austausch kam nicht zu kurz: Bei Kaffee und anschließendem Pizzaessen entstanden viele gute Gespräche, die zum Teil noch lange weitergingen.

Fazit: Ein rundum gelungener Vormittag mit vielen Impulsen für die Praxis und durchweg positiver Resonanz bei den Teilnehmenden.

Der Referent Karsten Kranzmann ist Ausbilder in der BTS (Biblisch-therapeutische Seelsorge), Berater, Supervisor und Seelsorger aus Wuppertal. Am Sonntag predigte er auch in unseren Gottesdiensten. Unter dem Thema „Erste Hilfe an der Seele” orientierte er sich am Gleichnis vom barmherzigen Samariter und gab konkrete Hilfen, wie wir barmherzig handeln können.


Männerfrühstück

Miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig ermutigen, seine Rolle insbesondere in Beruf und Familie von der Bibel her zu reflektieren und füreinander beten, das  sind die Anliegen des Männerfrühstücks gewesen. Über siebzig Männer kamen am 15. März im Innenbistro unserer Gemeinde zusammen, um zunächst ein großartiges Frühstücksbuffet zu genießen.

In einem geistlichen Input stellte man sich den Fragen, warum man seinen Beruf überhaupt als göttliche Berufung leben möchte und was das heißt und wie es aussehen kann, ein neues Denken einzuüben. In kleinen Tischgruppen entstand dazu ein reger Austausch.

Mit Gebet füreinander schloss das erste Männerfrühstück dieser Art ab. Eine Fortsetzung ist angedacht. Vielen Dank an alle, die diesen wertvollen Vormittag ermöglicht haben!


D16 und EFG Erda

Am Palmsonntag waren wir mit einigen Jugendlichen aus unserer D16 in der Christuskirche der EFG Erda zu Gast. Dort durften wir den Gottesdienst aktiv mitgestalten – vom Begrüßungsdienst über das Bistro und den Kindergottesdienst bis hin zu Moderation, Predigt und Lobpreis. Für uns war das eine sehr ermutigende Erfahrung, für die wir dankbar sind.

Die Verbindung nach Erda ist vor etwa zwei Jahren entstanden, als ein Jugendlicher von dort Teil unserer Jugendgruppe D16 wurde. Unser Wunsch war von Anfang an, dass er hier im Glauben und in Beziehungen gestärkt wird und gleichzeitig haben wir dafür gebetet, dass auch die Gemeinde in Erda dadurch gestärkt wird. Inzwischen gehören fünf Jugendliche aus Erda fest zu unserer Jugendgruppe, und es ist ein lebendiger Kontakt zur Gemeinde entstanden. Wir träumen davon, dass in Erda neue Jugendliche dazukommen und die Gemeinde weiter wächst. Umso schöner ist es, dass sich im vergangenen Jahr bereits mehrere D16-Familys in den Räumlichkeiten der EFG Erda treffen konnten – und wir nun gemeinsam den Gottesdienst am Palmsonntag gestalten durften. Für uns ist das auch horizonterweiternd: Es macht uns bewusst, dass wir als Jugend über uns selbst hinausblicken und Gott uns auch an anderen Orten gebrauchen möchte.


Vortrag

Zu dem Thema „Vergebung – Chance, Überforderung, Verpflichtung?“ durften wir am 11.03. einen Vortrag von Karsten Kranzmann hören. Er arbeitet als Berater, Seelsorger, Supervisor und Referent in einer eigenen Praxis in Wuppertal und ist einigen vielleicht bereits von vergangenen Coachings und Workshops in der Gemeinde bekannt.

Zum Einstieg in das Thema stand die Frage im Raum, wie unser Leben ohne Vergebung aussehen würde. Anschließend wurden verschiedene Dimensionen von Schuld und Vergebung beleuchet: in unserer Beziehung zu Gott, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Perspektiven (als Täter, als Opfer oder manchmal auch beides zugleich) betrachtet, aus denen wir Schuld erleben können.

Trotz eines spannenden Vortrages bleibt das Thema eine große Herausforderung und Aufgabe für unseren Alltag. Gleichzeitig machte der Abend Mut, sich aktiv mit Vergebung auseinanderzusetzen – für uns selbst, für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unsere Beziehung zu Gott, in dem uns alle Vergebung gegeben ist.


Klausurtagung unserer Gemeindeleitung

Drei intensive Tage voller Gemeinschaft, Gebet und Ringen um wichtige Themen liegen hinter uns. Vom 20.-22 Februar fand unsere jährliche Gemeindeleitungsklausur im schönen Holzhausen im tollen ‘Haus Karimu’ statt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die in diesem Jahr anstehende Gemeindeleitungswahl oder die Frage, wie wir Menschen, die in unsere Gemeinde kommen, noch besser vernetzen und begleiten können. Dankbar haben wir auch auf die vielen Taufen und Mitgliederaufnahmen der vergangenen Jahre zurückgeblickt.

Solche Wochenenden sind darüber hinaus besonders wertvoll, weil der persönliche Austausch viel Raum bekommt und unsere Gemeinschaft stärkt.

Mit dem Besuch des Gottesdienstes in der FeG Dillenburg am Sonntagmorgen haben wir unsere Klausur abgeschlossen.

Vielen Dank für all eure Gebete!


Taufe

Wir sind so dankbar für die Taufe am 15. Februar im Abendgottesdienst und freuen uns mit. So bewegend zu hören, wie Gott Menschenherzen ergreift und Leben verändert. Halleluja!


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