Erlebt

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Zum 100. Geburtstag

Irmtraud Faber wird heute 100 Jahre.

„Frau Faber, es wirkt, als würden Sie gerne leben?“ „Ja, das habe ich unserem Herrn auch gesagt.“ Aber es gibt auch immer mal wieder Tage, an denen sie denkt, dass sie schon gerne beim Herrn wäre. „Ich habe nie auf die 100 geschielt, dachte doch nie, dass ich so alt werde.“

Irmtraud Faber lebt seit 10 Jahren im Johannesstift, besucht dort fast täglich Angebote wie Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Bastelstunden, Gesprächsrunden über Politik und Geschichte und macht einen ganz fitten Eindruck.

„Ich laufe, ich bin ja noch nicht 100“, sagte sie verschmitzt vor ein paar Wochen. Ab und an lässt sie sich mit dem Taxi zu Karstadt fahren und trippelt dann sitzend in ihrem Rollstuhl Schritt für Schritt wieder zurück zum Johannesstift.

Zu ihren beiden Kindern, 4 Enkeln und 2 Urenkeln hat sie ein sehr gutes Verhältnis und ist viel im Gespräch mit ihnen. Weil sie kein Handy hat, hat sie mit einer ihrer Urenkel schon ganz viele Briefe geschrieben.

Im Gespräch ist sie viel am Lachen und strahlt eine ungeheure Freude aus. „Sie haben auch viel Schweres in ihrem Leben erlebt und sind trotzdem eine so glückliche Frau?!“ „Das ist Jesus!“

Mit einem Strahlen im Gesicht erzählt sie: „Als ich bei einer Evangelisation mit dem Janz-Team zum Glauben kam und Lotti Hädrich mich mit in die Gemeinde nahm, wurde alles anders. Das war eine 180° Wende.“ Zuvor wurde sie mit 38 Jahren Witwe. Ihre beiden Söhne waren noch Teenager. Das war ein harter Schlag. „Ich konnte nicht gut alleine sein, aber das wurde mir nach und nach geschenkt.  Von Jesus hatte ich in Thüringen vorher nie etwas gehört.“ Heute ist er alles für sie. „Der Glaube füllt mich aus und ich bin gerne in die Gemeinde gegangen.“

Stolz trägt sie auswendig einen Liedtext auf: Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du. „Das ist eigentlich alles, was ich zu sagen habe.“

Seit 2-3 Jahren lernt Irmtraud jeden zweiten Tag Verse und Lieder auswendig. „Wenn ich nachts nicht schlafen kann, sage ich sie mir auf.“ Und so hat sie trotz schwächer werdender Sehkraft einen Schatz in ihrem Herzen. „Ich wollte doch noch so viel in der Bibel lesen. Mich brennt es auch jetzt noch danach und es ist mir so wichtig. Ich zwinge mich dazu, so lange es noch irgendwie mit den Augen möglich ist. Gott weiß das ja.“ Und dann sagt sie viele weitere liebgewonnene Verse auf.

Einige Personen aus der Gemeinde rufen sie täglich an, um ihr die Tageslosung vorzulesen. „Och, das ist so goldig!“, schwärmt sie und strahlt während sie innehält.

Man spürt wie ihr Herz für andere brennt und sie freut sich, wo sie ein Zeugnis für Jesus und ein Vorbild sein kann. Beim gemeinsamen Gebet betet sie für ihre Mitbewohner und ihre Familie, dass sie doch auch Jesus kennen lernen mögen.

Liebe Irmtraud, wir gratulieren ganz herzlich und sind sehr dankbar für das Vorbild, das du uns bist! Gott segne dich weiterhin mit seinem Frieden und innerer überschwänglicher Freude an Jesus!


BibU-Festgottesdienst

In einem Festgottesdienst beendeten 9 Jugendliche ihren einjährigen Biblischen Unterricht. Sie beschäftigten sich mit dem Herzschlag Gottes und fragten sich, wie wir heutzutage Jesus nachfolgen können.

Sie stellten fest, Jesus nachzufolgen bedeutet oft, anders zu sein. Deshalb wählten sie das Thema „Gegen den Strom“ für ihren Absolvierungsgottesdienst, den sie mit einem erheiternden und zugleich tiefgründigen Anspiel mit gestalteten.

Neben den wöchentlichen Treffen parallel zu den Gottesdiensten, in denen man Gott und die Bibel näher kennenlernte, traf man sich auch zu Aktionstagen zum Spielen, Bowlen, um den Abendgottesdienst zu besuchen, die Gemeinde kennen zu lernen und einfach Spaß und Gemeinschaft zu genießen.

Highlight war sicherlich die Wochenendfreizeit Anfang des Jahres am Dünsberg. Man beschäftigte sich in Andachten mit dem Thema „Wenn Gott ins Leben trifft“. Der Festgottesdienst wurde vorbereitet. Es gab Zeit für Spiele drinnen und draußen. Man besuchte den Jugendkreis D16 am Freitag Abend und den Gottesdienst am Sonntag Morgen. Der traditionelle „Überfall“ bei der Nachtwanderung durfte natürlich auch nicht fehlen und sorgte für spannende und lustige Momente.

Wir wünschen euch Gottes Segen und dass ihr immer in enger Verbindung mit Jesus lebt und euch die Liebe zu ihm und seinem Wort ganz wichtig bleibt.


Mit Gott erlebt

„Wer ist Jesus für mich?“, war die Frage einer Predigt vor einigen Wochen. Die Zettel mit den Antworten hängen bei der Gebetswand aus. Es lohnt sich, sie zu lesen. Sie sind ein Lobpreis auf unseren Herrn!

Hier einige Antworten:

„Jesus ist für mich mein Herr, dem mein Leben gehört und mein Retter, der mich von der Last meines Versagens durch Schuld oder Charakterschwäche erlöst. Auch wenn mir sein Handeln in manchen Bereichen meines Lebens nicht leicht verständlich ist, ist er meine einzige Hoffnung.“

„Der Weg zum Vater, mein bester Freund, Ratgeber, Leben“

„Jesus ist mein Retter, der den Tod besiegt hat und mir die Hoffnung auf ewiges Leben schenkt.“

„In Worten nicht auszudrücken! Er, Jesus, ist mein Leben, alles in meinem Leben. Amen.“

„Jesus ist mein bester Freund. Jesus ist meine Sicherheit. Ich liebe Jesus sehr.“

„… er hat mein Leben verändert.“

„Er ist mein Erlöser, er ist der Sohn Gottes, er hat für mich und alle Menschen den Weg zum Vater frei gemacht. Halleluja. Jesus ist mein Herr und Heiland.“

Senioren Dinner mit Heipmanns

Beim Senioren Dinner am Samstag, dem 01.07., waren Lutz und Marion Heipmann zu Gast und berichteten aus ihrem Leben.
Der Abend startete mit Sektempfang und einer Begrüßung. Typisch für den Seniorenkreis folgten einige gemeinsame Lieder sowie eine Lesung der Tageslosung.
Danach standen Lutz und Marion im Mittelpunkt und erzählten, was sie seit ihrem Gemeindeweggang vor 25 Jahren so erlebt hatten. Aber auch verschiedene Teilnehmer kamen nach vorne und teilten Erlebnisse mit den beiden, von rührenden bis lustigen Geschichten war alles dabei.
Anschließend gab es ein leckeres Buffet, welches vom Küchenteam angerichtet wurde.
Nach dem Essen berichtete Lutz, was ihn geistig geprägt hat – noch während der Zeit in der FeG Gießen und danach. Er betonte immer wieder, dass Gott wirklich gut ist, erzählte Beispiele von Gottes Wirken und sprach von seiner ersten Gemeindeliebe, die er in der FeG fand.
Mit einem gemütlichen Ausklingen und Zeit für Gespräche ging dieser Abend schließlich zu Ende.


Kidstreff Übernachtung

16 Kinder erlebten nach dem letzten Familienaktionsnachmittag am 30. Juni ein ganz besonderes Wochenende. Sie nahmen an der diesjährigen KidsTreff Übernachtung teil und schlugen dafür ihr Lager im Jugendzentrum auf.

Die Freizeit begann direkt mit gemeinsamen Spielen und einer Nachtwanderung. Ein Kicker-Turnier und ein Ausflug auf den Hoherodskopf durften ebenfalls nicht fehlen!

Während des Wochenendes hörten die Kinder von Gideon und seinem Sieg über die Midianiter und hatten beim gemeinsamen Essen und Spielen Zeit sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!


Gebet in unserer Gemeinde

Wusstest du, dass …
• es in unserer Gemeinde einen „Gebetsnotdienst“ gibt, der aus 12 Personen besteht, die für Gebetsanliegen in der Gemeinde beten, die nicht bekannt werden sollen?
• sich unsere Gemeindeleitung wöchentlich trifft, um für die Gemeinde zu beten?
• du dich bei Krankheit an unsere Pastoren wenden kannst, damit sie über dir nach Jakobus 5 beten? Eine wunderbare Erfahrung!
• wir ein fast 70-köpfiges Team in unserer Gemeinde haben, das innerhalb eines Jahres für alle Arbeitskreise, Ziele und Angebote der Gemeinde betet? Denn wir wissen, ohne das Wirken Gottes können wir nichts von bleibendem Wert ausrichten.

Auf Gebet liegen viele Verheißungen. Es verändert die Welt. Gott freut sich, wenn wir uns an ihn wenden und alles von ihm erwarten. Deshalb investiere viel Zeit ins Gebet. Es ist gut investierte Zeit!

Wir haben in unserer Gemeinde viele Möglichkeiten, ins Gebet zu gehen:
• allein oder mit einem Gesprächspartner in der Kapelle
• in einem unserer vielen Gebetskreise oder einer Kleingruppe
• beim impuls-Frühgebet
• bei unserer jährlichen Awakening-Gebetsaktion im Herbst
• an der Gebetswand vor der Kapelle, wo man viele persönliche Dankanliegen und Bitten aufgreifen oder veröffentlichen kann. Sehr ermutigend, sich die Zettel durchzulesen!

Auf den Prospekthaltern vor dem Gottesdienstsaal liegen Gebetszettel mit dem Vater unser aus, die für die persönliche Gebetszeit genutzt werden können. Nimm dir gerne einen mit und erlebe, wie Gebet dein Leben verändert.


Internationaler Abend

In unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen zählen wir bis zu 50 Nationalitäten, deshalb hat sich ein Vorbereitungsteam aus 6 verschiedenen Nationalitäten zusammen getan, um am 17. Juni einen internationalen Abend zu gestalten.

120 Personen folgten der Einladung und erlebten einen wunderbaren Abend, der Vorgeschmack auf den Himmel machte: Gottes Herz schlägt dafür, Menschen aus allen Nationen und Sprachen in seine Familie zu rufen. Offenbarung 7 zeigt uns das große Ziel: eine große Schar mit Menschen aus allen Völkern und Sprachen steht gemeinsam vor Gott und lobt ihn.
Wie schön, dass wir in unserer Gemeinde erleben dürfen, wie sich Gottes Plan zu erfüllen beginnt, indem er uns aus vielen Nationen zusammenstellt.

Die persische Gruppe kochte ein typisches Reisgericht mit Linsen und Hackfleisch. Es gab ein lustiges Quiz mit Organe wie „In welchem Land ist der höchste pro Kopf-Bierverbrauch?“, „Was ist Balut?“, „Auf welchem Kontinent gibt es die wenigsten gläubigen Christen?“ (Europa, ca. 2%)

Drei Frauen berichteten davon, warum sie nach Deutschland gekommen sind, was ihnen hier gefällt und was ihnen schwer fällt. Z.B. fern von der Familie zu sein, ist sehr schwer.
Sie wünschen sich, dass man auf sie zugeht. Ein „Hallo“ würde manchmal schon ausreichen.

Die für diesen Abend zusammengestellte kamerunisch-iranische Band nahm alle fröhlich und voller Dankbarkeit mit in den Lobpreis, was Lust auf mehr gemacht hat!

Es war einfach herrlich, die vielen Begegnungen und Gespräche über Kulturgrenzen hinweg zu beobachten.
Vielen wurde bewusst, wie international Gott uns zusammengestellt hat und was für ein Schatz das ist!

Vielen Dank an alle Mitwirkenden und an unseren großen Gott!


Christsein entdecken

Ende Mai startete Torsten Pfrommer mit Fragen rund um die Themen „Was wünscht Gott sich von mir?“ und „Wie kann ich ihn erleben? “ in ein neues Christsein entdecken-Seminar, das noch bis Mitte Juli wöchentlich stattfindet.

Die 10-köpfige Gruppe ist bunt gemischt – von Student bis schon lange berufstätig, Verheiratete und Singles, Deutsche und Teilnehmer aus anderen Ländern. Das führt zu einem vielschichtigen Austausch. Gemeinsam gehen sie das Markusevangelium durch und besprechen mitgebrachte Fragen, wie „Warum gibt es so viele unterschiedliche Meinungen unter Christen?“, „Wie kann ich in Ruhe und Geborgenheit leben?“, „Warum können manche Menschen nicht glauben?“, “Wie kann ich meine Gedanken von Gottes Gedanken unterscheiden?“.

Hast du Interesse, beim nächsten Christsein entdecken-Seminar dabei zu sein? Dann melde dich gerne bei Torsten Pfrommer oder fülle unser Kontaktformular aus.

Mit Gott erlebt

Ich hatte einen Auslandsaufenthalt in einer Bibelschule geplant. Doch direkt nachdem ich dort in der Bibelschule ankam, wurde ich sehr krank und musste schließlich wieder zurück nach Hause fliegen.

Ich konnte Gott in diesen Tagen überhaupt nicht verstehen. Doch als ich wieder zuhause war, habe ich erfahren, dass meine Oma, die keine Christin war, im Sterben lag. Meine Krankheit war erstaunlich schnell wieder abgeklungen, so dass ich meine Oma noch ein letztes Mal besuchen und für sie beten konnte. Das war für mich ein riesiges Geschenk.

Und schließlich hat sich durch die Fluggesellschaft die Möglichkeit ergeben, dass ich für nicht zu viel Geld noch mal nach Griechenland zur Bibelschule fliegen konnte. Ich hatte dort noch eine wunderschöne und spannende Zeit und bin Gott unglaublich dankbar für diese Erfahrung.

Manchmal verstehen wir Gottes Wege nicht gleich, doch unabhängig davon ist Gottes Plan für dich immer gut.

Taufe an Pfingsten

Was für ein unglaubliches Geschenk, dass Gott uns den Heiligen Geist geschenkt hat! Er verbindet uns Christen zu einer Einheit, egal welche Sprache wir sprechen. Auch in unserer Gemeinde können wir das erleben. So lobten wir Gott am Pfingstsonntag im Morgengottesdienst in unterschiedlichen Sprachen und konnten von zwei Täuflingen bewegende Berichte hören, wie der Heilige Geist in ihrem Leben gewirkt hat und sie zum Glauben an Jesus gekommen sind.

Wir freuen uns so sehr mit den Täuflingen und wünschen weiterhin Gottes Segen!


Predigtreihe “wertvoll”

Wir Menschen sind in Gottes Augen ungemein wertvoll. Das war das Thema der letzten Predigten. In Gottes Augen ist besonders das Kleine und Unscheinbare wertvoll. Wir sind als ganze Person wertvoll – nicht nur unsere Seele bzw. unser Geist, sondern auch unser Körper hat für Gott einen besonderen Wert. Wir sind wertvoll, weil Gott uns eine ganz besondere Stellung im Universum gegeben hat und wir sind wertvoll unabhängig von unserem sozialen Status.

Jeder von uns ist wichtig!

Einblick Dekoteam

Weil Gott die Welt so schön dekoriert hat, wollen auch wir unsere Gemeinde immer wieder schön dekorieren.

Das Dekoteam setzt sich aus mehreren Teams zusammen:

• Das Blumenschmuckteam kümmert sich um die Bühnendeko für die Gottesdienste und besondere Veranstaltungen im großen Saal.

• Für die Dekoration der Foyers kommen immer unterschiedliche Personen verschiedenen Alters zusammen, um eine zur Jahreszeit passende Deko aufzubauen. Das ist immer richtig aufwändig, macht aber auch viel Freude.

• Ab und an dürfen wir auch bei der Gestaltung von Räumlichkeiten mitwirken

Wir wünschen uns, dass man sich durch die Deko willkommen und wohl fühlt und ein Stück lebendiger Glaube und Herzlichkeit zum Ausdruck kommen.

Wenn du Interesse hast, mitzuwirken, kannst du dich gerne bei mir, Imke Johannson, melden. Wir freuen uns, wenn du deine Gaben einbringen möchtest!


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