Erlebt

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Mit Gott erlebt

Eines nachts wachte ich auf und hatte irgendwie das starke Gefühl, dass ich für eine Freundin, von der ich länger nichts mehr gehört hatte, beten sollte. Also betete ich ganz intensiv für sie.

Am nächsten Morgen schrieb mir genau diese Freundin und bat mich, für sie zu beten, es ginge ihr nicht gut, sie habe eine schwere Nacht hinter sich. Sie war zutiefst berührt, als sie erfuhr, dass sich Gott bereits nachts um einen Beter für sie gekümmert hatte.

Zu Besuch bei unseren Missionaren

Ein Besuch langjähriger Freunde, eine Einsatzwoche oder Hilfe beim Familienfest. So kreativ sind die Ideen, die sich Mitglieder unserer Gemeinde einfallen lassen, unsere Missionare zu unterstützen – ganz praktisch und auch mental.

Stefan und Damaris Eschner besuchten Westies in Brasilien. Damaris und Gundula kennen sich schon aus ihrer Jugendzeit. „Es war schön, sie in der Arbeit zu begleiten, bei Besuchen der Familien, bei der Organisation einer Freizeit und den wöchentlichen Gruppenstunden. Einfach beeindruckend wie 50 Teens mucksmäuschenstill Gundula an den Lippen hängen, wenn sie eine biblische Geschichte erzählt und wie ausgelassen die Teens dann im Anschluss wieder spielen. Besonders wird einem das klar, wenn man sie auf dem Nachhauseweg begleitet und ihr schwieriges Lebensumfeld sieht.“

Andreas und Verena Mandler mit Team, darunter einige angehende Tischler, waren eine Woche lang in Görlitz und haben für die Dachterrasse unserer Patengemeinde eine Beschattung gebaut. Außerdem bauten sie für Einsätze außerhalb des Gemeindezentrums, einen Pferdeanhänger zur WC Anlage um. Interessante Besichtigungen und Aktionen, leckeres Essen und gemütliche Abende in der Lounge, rundeten die Einsatzwoche ab.

Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe unserer Gemeinde packte unsere Hüpfburg, unseren Menschenkicker und verschiedene andere Spiele ein und besuchte für ein langes Wochenende Lüdtkes in Schwerin, um sie bei einem Familienfest zu unterstützen. Vor Ort konnten je nach Begabungen auch noch etliche andere Hilfen geleistet werden: Ein Mittagessen für über 100 Personen vorbereiten, bei einem Umzug Kisten schleppen, Kinder einiger Mitarbeiter betreuen, bei der Band mit musizieren, Filme aufnehmen für einen späteren Image-Film und schließlich den Gottesdienst mit gestalten. An den Abenden genoss man die Gemeinschaft am Schweriner See mit Picknick oder beim Grillen in Lüdtkes Garten.

Trotz der ganzen Anstrengungen, die mit solchen Einsätzen verbunden sind, haben es alle als eine beeindruckende und ermutigende Zeit empfunden – nicht nur für unsere Missionare, sondern auch für sich selbst!

Richtig toll, solche Liebesbeweise! Gott wird euch dafür segnen!


Unsere Kleinsten

Damit sich schon unsere kleinsten Besucher wohlfühlen, finden Eltern im 2. Stock des Jugendzentrums einen liebevoll gestalteten Babyraum, in dem man entspannt den Gottesdienst am Bildschirm verfolgen kann.

Auch eventuelle ältere Geschwisterkinder, die sich in anderen Räumen des Jugendzentrums aufhalten, freuen sich über die räumliche Nähe.

Ein herzliches Willkommen an unsere Kleinsten und ihre frisch gebackenen Eltern!


Wer oder was ist Hope?

Hope Gießen ist der größte evangelistisch-diakonische Bereich unserer Gemeinde, der sich an Menschen aus aller Welt richtet, die entweder für eine begrenzte Zeit oder dauerhaft hier in Gießen wohnen. Dabei ist jeder willkommen, egal ob er Christ ist oder nicht.
Dank der Hope-Mitarbeiter können diese Menschen von Gottes Wort erfahren und es in ihrer Muttersprache hören und lesen. Die Mitarbeiter übersetzen unsere Gottesdienste simultan in bis zu sechs verschiedene Sprachen und bieten unterschiedliche wöchentliche Angebote an.
Es gibt bspw. eine Persische, Arabische oder Englische Gruppe, mit stetig wachsender Teilnehmerzahl, die sich in der jeweiligen Sprache über den christlichen Glauben austauscht. Außerdem wird im Wechsel ein Frauentreff und „Sport für Frauen“ angeboten, der Frauen aus unterschiedlichen Kulturen die Möglichkeit gibt sich auszutauschen und Freundschaften zu knüpfen. Im Café Hope werden für Flüchtlinge kostenlose Deutschkurse angeboten und die Menschen bekommen dort Unterstützung, sich in der fremden Kultur zurecht zu finden. Auch hier wird von Gott, dem christlichen Glauben und dem Evangelium erzählt und sich darüber ausgetauscht.
Darüber hinaus engagieren sich die Mitarbeiter beim wöchentlichen Einladen von Menschen vor der Erstaufnahme für Geflüchtete, beim Gebetsdienst für die Gäste oder bei den Fahrdiensten.
Die Angebote richten sich dabei nicht nur an Frauen und Männer, sondern auch an die Kleinsten in unserer Gemeinschaft, die Kinder. Auf Initiative der arabischen Mütter bietet Hope freitags Arabischunterricht für Kinder an, an dem sowohl Kinder aus christlichen als auch aus nicht-christlichen Familien teilnehmen dürfen. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Kinder im Anschluss an dem deutschen Kinderprogramm unserer Gemeinde teilnehmen können, wie bspw. Buddeln & Basteln. Dadurch können auch hier Verbindungen und Freundschaften unter den Kulturen entstehen.
Gottes Liebe gilt allen Menschen und dies zeigen unsere Hope-Mitarbeiter jede Woche aufs Neue. Vielen Dank für euren Einsatz!


Mit Gott erlebt

Ich war einmal ganz enttäuscht, weil meine christlichen Freunde von vielen tollen Erfahrungen mit Gott berichteten, ich selber aber nichts Besonderes zu berichten hatte. Aber dann wurde mir klar, dass Gott mich trotzdem liebt und er ganz nah bei mir ist, auch wenn ich keine besondere Geschichte zu erzählen habe. Das erfüllte mich mit großer Freude und einem inneren Frieden.

Trauer Café

In der vergangenen Woche fand zum ersten Mal das Trauer Café statt. Eingeladen waren alle, die um einen geliebten Menschen trauern. 15 Personen folgten der Einladung.
Der Nachmittag begann mit einer Vorstellung der beiden Initiatorinnen, Mechthild Detlefsen und Carmen Kuttler, die von eigenen Trauererfahrungen berichteten. Nach einer Andacht von Pastor Hartmut Krämer gab es bei Kaffee und Kuchen gute und intensive Gespräche. In dieser vertrauensvollen Atmosphäre war Platz für Erinnerungen, Trost und gegenseitige Ermutigung.
In einem kurzen Referat ging Mechthild auf das Thema „Phasen der Trauer“ ein, und gab hilfreiche, praktische Tipps zur Trauerbewältigung.
In der Abschlussrunde wurde der Wunsch geäußert, dass das Trauercafe doch regelmäßig stattfinden soll. Dem wird gerne nachkommen.

Zum 100. Geburtstag

Irmtraud Faber wird heute 100 Jahre.

„Frau Faber, es wirkt, als würden Sie gerne leben?“ „Ja, das habe ich unserem Herrn auch gesagt.“ Aber es gibt auch immer mal wieder Tage, an denen sie denkt, dass sie schon gerne beim Herrn wäre. „Ich habe nie auf die 100 geschielt, dachte doch nie, dass ich so alt werde.“

Irmtraud Faber lebt seit 10 Jahren im Johannesstift, besucht dort fast täglich Angebote wie Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Bastelstunden, Gesprächsrunden über Politik und Geschichte und macht einen ganz fitten Eindruck.

„Ich laufe, ich bin ja noch nicht 100“, sagte sie verschmitzt vor ein paar Wochen. Ab und an lässt sie sich mit dem Taxi zu Karstadt fahren und trippelt dann sitzend in ihrem Rollstuhl Schritt für Schritt wieder zurück zum Johannesstift.

Zu ihren beiden Kindern, 4 Enkeln und 2 Urenkeln hat sie ein sehr gutes Verhältnis und ist viel im Gespräch mit ihnen. Weil sie kein Handy hat, hat sie mit einer ihrer Urenkel schon ganz viele Briefe geschrieben.

Im Gespräch ist sie viel am Lachen und strahlt eine ungeheure Freude aus. „Sie haben auch viel Schweres in ihrem Leben erlebt und sind trotzdem eine so glückliche Frau?!“ „Das ist Jesus!“

Mit einem Strahlen im Gesicht erzählt sie: „Als ich bei einer Evangelisation mit dem Janz-Team zum Glauben kam und Lotti Hädrich mich mit in die Gemeinde nahm, wurde alles anders. Das war eine 180° Wende.“ Zuvor wurde sie mit 38 Jahren Witwe. Ihre beiden Söhne waren noch Teenager. Das war ein harter Schlag. „Ich konnte nicht gut alleine sein, aber das wurde mir nach und nach geschenkt.  Von Jesus hatte ich in Thüringen vorher nie etwas gehört.“ Heute ist er alles für sie. „Der Glaube füllt mich aus und ich bin gerne in die Gemeinde gegangen.“

Stolz trägt sie auswendig einen Liedtext auf: Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du. „Das ist eigentlich alles, was ich zu sagen habe.“

Seit 2-3 Jahren lernt Irmtraud jeden zweiten Tag Verse und Lieder auswendig. „Wenn ich nachts nicht schlafen kann, sage ich sie mir auf.“ Und so hat sie trotz schwächer werdender Sehkraft einen Schatz in ihrem Herzen. „Ich wollte doch noch so viel in der Bibel lesen. Mich brennt es auch jetzt noch danach und es ist mir so wichtig. Ich zwinge mich dazu, so lange es noch irgendwie mit den Augen möglich ist. Gott weiß das ja.“ Und dann sagt sie viele weitere liebgewonnene Verse auf.

Einige Personen aus der Gemeinde rufen sie täglich an, um ihr die Tageslosung vorzulesen. „Och, das ist so goldig!“, schwärmt sie und strahlt während sie innehält.

Man spürt wie ihr Herz für andere brennt und sie freut sich, wo sie ein Zeugnis für Jesus und ein Vorbild sein kann. Beim gemeinsamen Gebet betet sie für ihre Mitbewohner und ihre Familie, dass sie doch auch Jesus kennen lernen mögen.

Liebe Irmtraud, wir gratulieren ganz herzlich und sind sehr dankbar für das Vorbild, das du uns bist! Gott segne dich weiterhin mit seinem Frieden und innerer überschwänglicher Freude an Jesus!


BibU-Festgottesdienst

In einem Festgottesdienst beendeten 9 Jugendliche ihren einjährigen Biblischen Unterricht. Sie beschäftigten sich mit dem Herzschlag Gottes und fragten sich, wie wir heutzutage Jesus nachfolgen können.

Sie stellten fest, Jesus nachzufolgen bedeutet oft, anders zu sein. Deshalb wählten sie das Thema „Gegen den Strom“ für ihren Absolvierungsgottesdienst, den sie mit einem erheiternden und zugleich tiefgründigen Anspiel mit gestalteten.

Neben den wöchentlichen Treffen parallel zu den Gottesdiensten, in denen man Gott und die Bibel näher kennenlernte, traf man sich auch zu Aktionstagen zum Spielen, Bowlen, um den Abendgottesdienst zu besuchen, die Gemeinde kennen zu lernen und einfach Spaß und Gemeinschaft zu genießen.

Highlight war sicherlich die Wochenendfreizeit Anfang des Jahres am Dünsberg. Man beschäftigte sich in Andachten mit dem Thema „Wenn Gott ins Leben trifft“. Der Festgottesdienst wurde vorbereitet. Es gab Zeit für Spiele drinnen und draußen. Man besuchte den Jugendkreis D16 am Freitag Abend und den Gottesdienst am Sonntag Morgen. Der traditionelle „Überfall“ bei der Nachtwanderung durfte natürlich auch nicht fehlen und sorgte für spannende und lustige Momente.

Wir wünschen euch Gottes Segen und dass ihr immer in enger Verbindung mit Jesus lebt und euch die Liebe zu ihm und seinem Wort ganz wichtig bleibt.


Mit Gott erlebt

„Wer ist Jesus für mich?“, war die Frage einer Predigt vor einigen Wochen. Die Zettel mit den Antworten hängen bei der Gebetswand aus. Es lohnt sich, sie zu lesen. Sie sind ein Lobpreis auf unseren Herrn!

Hier einige Antworten:

„Jesus ist für mich mein Herr, dem mein Leben gehört und mein Retter, der mich von der Last meines Versagens durch Schuld oder Charakterschwäche erlöst. Auch wenn mir sein Handeln in manchen Bereichen meines Lebens nicht leicht verständlich ist, ist er meine einzige Hoffnung.“

„Der Weg zum Vater, mein bester Freund, Ratgeber, Leben“

„Jesus ist mein Retter, der den Tod besiegt hat und mir die Hoffnung auf ewiges Leben schenkt.“

„In Worten nicht auszudrücken! Er, Jesus, ist mein Leben, alles in meinem Leben. Amen.“

„Jesus ist mein bester Freund. Jesus ist meine Sicherheit. Ich liebe Jesus sehr.“

„… er hat mein Leben verändert.“

„Er ist mein Erlöser, er ist der Sohn Gottes, er hat für mich und alle Menschen den Weg zum Vater frei gemacht. Halleluja. Jesus ist mein Herr und Heiland.“

Senioren Dinner mit Heipmanns

Beim Senioren Dinner am Samstag, dem 01.07., waren Lutz und Marion Heipmann zu Gast und berichteten aus ihrem Leben.
Der Abend startete mit Sektempfang und einer Begrüßung. Typisch für den Seniorenkreis folgten einige gemeinsame Lieder sowie eine Lesung der Tageslosung.
Danach standen Lutz und Marion im Mittelpunkt und erzählten, was sie seit ihrem Gemeindeweggang vor 25 Jahren so erlebt hatten. Aber auch verschiedene Teilnehmer kamen nach vorne und teilten Erlebnisse mit den beiden, von rührenden bis lustigen Geschichten war alles dabei.
Anschließend gab es ein leckeres Buffet, welches vom Küchenteam angerichtet wurde.
Nach dem Essen berichtete Lutz, was ihn geistig geprägt hat – noch während der Zeit in der FeG Gießen und danach. Er betonte immer wieder, dass Gott wirklich gut ist, erzählte Beispiele von Gottes Wirken und sprach von seiner ersten Gemeindeliebe, die er in der FeG fand.
Mit einem gemütlichen Ausklingen und Zeit für Gespräche ging dieser Abend schließlich zu Ende.


Kidstreff Übernachtung

16 Kinder erlebten nach dem letzten Familienaktionsnachmittag am 30. Juni ein ganz besonderes Wochenende. Sie nahmen an der diesjährigen KidsTreff Übernachtung teil und schlugen dafür ihr Lager im Jugendzentrum auf.

Die Freizeit begann direkt mit gemeinsamen Spielen und einer Nachtwanderung. Ein Kicker-Turnier und ein Ausflug auf den Hoherodskopf durften ebenfalls nicht fehlen!

Während des Wochenendes hörten die Kinder von Gideon und seinem Sieg über die Midianiter und hatten beim gemeinsamen Essen und Spielen Zeit sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!


Gebet in unserer Gemeinde

Wusstest du, dass …
• es in unserer Gemeinde einen „Gebetsnotdienst“ gibt, der aus 12 Personen besteht, die für Gebetsanliegen in der Gemeinde beten, die nicht bekannt werden sollen?
• sich unsere Gemeindeleitung wöchentlich trifft, um für die Gemeinde zu beten?
• du dich bei Krankheit an unsere Pastoren wenden kannst, damit sie über dir nach Jakobus 5 beten? Eine wunderbare Erfahrung!
• wir ein fast 70-köpfiges Team in unserer Gemeinde haben, das innerhalb eines Jahres für alle Arbeitskreise, Ziele und Angebote der Gemeinde betet? Denn wir wissen, ohne das Wirken Gottes können wir nichts von bleibendem Wert ausrichten.

Auf Gebet liegen viele Verheißungen. Es verändert die Welt. Gott freut sich, wenn wir uns an ihn wenden und alles von ihm erwarten. Deshalb investiere viel Zeit ins Gebet. Es ist gut investierte Zeit!

Wir haben in unserer Gemeinde viele Möglichkeiten, ins Gebet zu gehen:
• allein oder mit einem Gesprächspartner in der Kapelle
• in einem unserer vielen Gebetskreise oder einer Kleingruppe
• beim impuls-Frühgebet
• bei unserer jährlichen Awakening-Gebetsaktion im Herbst
• an der Gebetswand vor der Kapelle, wo man viele persönliche Dankanliegen und Bitten aufgreifen oder veröffentlichen kann. Sehr ermutigend, sich die Zettel durchzulesen!

Auf den Prospekthaltern vor dem Gottesdienstsaal liegen Gebetszettel mit dem Vater unser aus, die für die persönliche Gebetszeit genutzt werden können. Nimm dir gerne einen mit und erlebe, wie Gebet dein Leben verändert.


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