Hilfstransport

11. April 2022

Angekommen

„Nachdem wir in der Surf Church in Hossegor von unseren Eindrücken berichtet hatten und mit der Gemeinde Gottesdienst gefeiert haben, sind Frank und ich nach Hause gefahren und heute Morgen um 7 Uhr wieder in Gießen angekommen.

Wir bringen liebe Grüße der Surf Churches aus Portugal und Frankreich mit, mit denen wir den Hilfstransport gemeinsam durchgeführt haben.

Über die vielen Eindrücke werde ich hier demnächst noch mal etwas genauer berichten“, schreibt Kilian Müller.

Vielen Dank für eure Gebete und die finanzielle Unterstützung. Wie schön, dass wir ganz praktisch ein Zeichen der Hoffnung setzen konnten. Lasst uns auch weiterhin für die Situation beten.

09. April 2022

Bewegt vom Erlebten

Inzwischen konnten alle Flüchtlinge unseres Hilfstransportes zu ihren neuen Unterkünften gebracht werden und unser Team ist wieder auf der Heimreise.

„Heute morgen konnten wir noch mit ein paar Leuten der Surfchurch Porto frühstücken und kurz am Strand spazieren gehen. Jetzt sind wir mit vielen Eindrücken und bewegt von dem Erlebten auf dem Rückweg. Wir werden wieder in Hossegor bei der Surf Church Frankreich eine Zwischenstation einlegen. Dort werden wir morgen den Tag mit der Gemeinde verbringen und von unserer Tour berichten. Wir planen am Montag wieder in Gießen anzukommen.“

08. April 2022, 22 Uhr

Gut versorgt

Kilian und Frank berichten:

„Wir sind gut in Porto angekommen und haben eine Familie (zwei Schwestern mit ihren insgesamt 6 Kindern) zu ihrer Unterkunft gebracht. Es ist eine leerstehende Wohnung mit genug Platz von Bekannten der Surf Church. Sie wohnen direkt oben drüber und kümmern sich um sie.

Die anderen Flüchtlinge schlafen heute Nacht in einem Hostel und wir bei Radu. Sein Freund verwöhnt uns noch mit Tapas.

Wir sind sehr müde, aber gerade auch sehr dankbar. Es fühlt sich gut an zu sehen, dass sich Leute um die Familie kümmern werden. Außerdem sind wir ein bisschen überwältigt, wie gut die Leute zu uns hier sind.“

08. April 2022, 10 Uhr

Blick aufs Meer

„Einige der Flüchtlinge sehen heute zum ersten Mal das Meer und Sandstrand.“

Möge ihnen die Aussicht aufs Meer Gewissheit geben, dass Gott sie auch in diesen schweren Zeiten durchträgt und sie mit Hoffnung und inneren Frieden erfüllen.

„Gleich geht es weiter. Heute letzte Etappe nach Porto.“

08. April 2022, 8:30 Uhr

Ausschlafen

„Heute fahren wir erst mittags weiter. Gestern wurde es ja recht spät. Wir wurden hier aber noch herzlich willkommen. Die meisten schlafen jetzt noch. Sie können sich auf das Frühstück freuen, was uns zwei Helferinnen zubereitet haben.“

07. April 2022, 22:30 Uhr

Unterwegs

„Nach vielen Stunden auf der Autobahn heute werden wir voraussichtlich um 23:30 Uhr ankommen. Wir werden in Südfrankreich auch in einer Surf Church übernachten und morgen nach Porto weiter fahren.

Die Stimmung bei uns im Auto ist entspannt. Über die Playlist „Die 50 besten ukrainischen Lieder“ haben sich unsere Gäste sehr gefreut. Man merkt, dass man sich mehr und mehr aneinander gewöhnt und sich Vertrauen aufbaut.

In Köln ist der andere Van gut angekommen.“

07. April 2022

Zwischenstopp in Gießen

In unseren Räumen konnten sich die Flüchtlinge und Helfer etwas ausruhen und stärken. Einige Mitarbeiter haben für sie alles schön hergerichtet und sie so gut wie es ging verwöhnt, um ihnen den Aufenthalt angenehm zu gestalten.

Das erste Team ist mit zwei Transportern bereits wieder unterwegs nach Portugal. Das andere fährt heute Nachmittag los, um einige Flüchtlinge nach Köln zu Bekannten zu bringen.

06. April 2022, 23:30 Uhr

Vertrauen gewonnen

Unser Team ist gerade wieder in Gießen angekommen. Kilian berichtet folgendes vom heutigen Tag:

„Heute morgen waren wir in einem großen Flüchtlingslager in Warschau, was sehr eindrücklich war, weil dort wirklich mehrere hunderte Menschen – auch bettlägerige – untergebracht waren. Wir konnten von dort 20 Frauen und Kinder, von denen Radu die Kontakte vermittelt hat, in unseren Vans mitnehmen. Auch wenn die Kommunikation nicht einfach ist, weil nur eine Person von uns russisch spricht,  haben sie immer mehr Vertrauen zu uns gewinnen können. Morgen bringen Johannes und Paul einige der Flüchtlinge nach Köln zu ihren Bekannten. Frank und ich fahren mit den anderen nach Portugal.“

06. April 2022

Intensiver Einsatz

„Gestern konnten wir die meiste Zeit einer Gemeinde in Chelm helfen. Sie nehmen Flüchtlinge auf und vermitteln Unterkünfte in Europa. Einige von uns haben vor Ort geholfen, andere haben Hilfsgüter organisiert und zu Lagerhäusern direkt an der Grenze transportiert, von wo sie in die Ukraine gebracht werden.

Da Hilfsgüter und Flüchtlinge an verschiedene Orte gebracht werden müssen, waren unsere Vans heute Gold wert.

Die mitgebrachten Hilfsgüter wurden alle gerne angenommen. Es wird uns hier in Polen überall mit großer Freundlichkeit begegnet.

Im Laufe des Tages haben wir immer wieder unterschiedliche Anfragen bekommen, Flüchtlinge zu transportieren. Kevin koordinierte alles, um die Plätze logistisch sinnvoll zu vergeben. So konnten wir abends 10 Flüchtlinge mit nach Warschau nehmen, um hier zu schlafen und um 9 Uhr geht es los Richtung Gießen.

Durch die Erfahrung von Kevin und Radu konnten wir uns gestern recht effektiv einbringen. Dafür sind wir sehr dankbar. Auch für eure Gebete!“

05. April 2022

Erste Etappe

Kilian berichtet von der ersten Etappe:

„Nach langer Fahrt sind wir um 23 Uhr im Hotel in Lublin angekommen, das liegt hinter Warschau. Wir haben nur eine kurze Pause in Dresden gemacht, um Taschen, Feldbetten und  Regenjacken zu kaufen, weil das unterwegs angefragt wurde.

Abends haben wir uns zum Essen und Besprechen mit Radu, einem Ukrainer aus Porto getroffen, den wir bereits von einem der ersten Hilfstransporte kannten, als sie in Gießen Zwischenstopp gemacht hatten. Er war die letzten Tage bereits vor Ort, um einiges zu koordinieren.“

Der Plan für heute:

• Hilfsgüter zur Gemeinde bringen

• Beim Registrierungszentrum Fahrer und Helfer registrieren und kennzeichnen lassen. Zur Sicherheit der Flüchtlinge wird das vor Ort überprüft.

• An der Grenze sehen, ob Flüchtlingen geholfen werden kann.

• Flüchtlingsstationen anfahren und schauen, wen man mitnehmen kann.

04. April 2022

Los geht’s

Die Teams aus Porto und Frankreich sind gestern Abend gut in Gießen angekommen und heute morgen ging es mit unserem Team um Kilian Müller los Richtung Polen. Auf dem Foto mit Kevin aus Porto.

Gegen 14 Uhr waren sie bereits in Dresden.

03. April 2022

Vorbereitungen und Infos

Am Montag werden wir uns einem Hilfstransport aus Portugal anschließen und uns mit ihnen auf den Weg nach Polen machen.

Nachdem wir bereits unserer Partnergemeinde „Surf Church“ bei ihren Hilfstransporten mit einem Zwischenstopp bei uns helfen konnten, werden wir sie nun mit zwei zusätzlichen Vans, Fahrern und Hilfsgütern unterstützen.

In Warschau sehen wir, wie wir am besten helfen können. Die Lage in Polen an den Flüchtlingsunterkünften und Hilfszentren ist an vielen Stellen weiterhin unübersichtlich. So sind auch wir gespannt, was uns erwartet, wenn wir dort ankommen.

Mit den Vans können wir flexibel vor Ort darauf reagieren, wo wir gebraucht werden.

Auf dem Rückweg werden wir Flüchtlinge zu ihren Freunden oder Familienangehörigen bringen, so dass sie an Plätzen landen, an denen sich um sie gekümmert wird.

Gestern waren wir einkaufen und haben die Vans voll bis obenhin mit Hilfsgütern gepackt.

Ihr könnt uns mit Spenden und Gebet unterstützen. Betet mit uns, dass Gott unsere Reise nach Polen gebraucht und segnet! Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wir werden euch hier und auf Instagram über das Erlebte auf dem Laufenden halten.

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