Gottes Hilfe in Brasilien

Liebe Geschwister,

wir grüßen Euch herzlich aus den tropischen und nasskalten Gefilden Brasiliens. Heute Morgen hatten wir 5 Grad Außen- und 13 Grad Innentemperatur. Unser Holzofen bullert schon seit gestern ununterbrochen vor sich hin.
Gerade waren wir wieder einmal mit einem Team von Erwachsenen und Teenagern zwecks Orangenernte in Witmarsum. Nach einem Tag mit viel Spaß und Freude, und gemeinsamen Grillen, fuhren wir mit eineinhalb Tonnen geernteter Orangen wieder zurück: die einen nach Cajurú, die anderen nach Monte Castelo, Colombo.
Jeder der Teilnehmer schleppte beachtliche Mengen Orangen in Tüten mit nach Hause, wo man freudig von den Angehörigen empfangen wurde. Der Rest wurde im Zentrum der Hoffnung abgestellt und von dort aus an Bedürftige verteilt. Ein besonderes Ereignis war der letzte Donnerstag: Jeder Teen durfte so viel Orangen, wie er tragen konnte, mit nach Hause nehmen. Da die meisten mit unserem Fiat Doblo gebracht werden, war das zulässige Gesamtgewicht sicherlich bei einigen Fahrten überschritten worden. Wie gut, daß wir beim Doblo gerade die hintere Federung verstärkt hatten.
Seit einiger Zeit überlegen und beten wir ganz neu dafür, wie wir individuell diejenigen unserer Teens unterstützen können, die engagiert und aufmerksam dabei sind. Und bei denen wir merken, dass sie schon definierte Vorstellungen haben, was ihren zukünftigen Werdegang angeht. So hatten wir einem Mädchen einen Kurs in Maniküre finanziert. Mittlerweile ist sie 16 Jahre alt und in der ganzen Region für ihre herausragend gute Arbeit bekannt. Rafael ist schon seit 6 Jahren in unserem Projekt. Durch unsere Vermittlung ist er seit 2 Jahren an der Rezeption des Bürgermeisterbüros in Colombo tätig. Da er sehr engagiert ist und gerne andere führt, möchten wir ihn dabei unterstützen, dass er sich zu einem eigenverantwortlich und selbstständig handelnden Mitarbeiter entwickeln kann.

Und jetzt noch eine Überraschung zum Schluss: Mit Hilfe unseres großen Vaters suchen wir schon seit geraumer Zeit eine für unsere Zwecke geeignete Immobilie. Als wir kürzlich durch Monte Castelo fuhren, zeigte Er uns ein Gebäude, dass uns bisher nie aufgefallen war, obwohl wir dauernd daran vorbeifahren. Es liegt mitten im Zentrum von Monte Castelo und ist für jeden Einwohner leicht zu erreichen. Das zum Haus gehörende Grundstück ist etwa 470 m² groß. Im unteren Stockwerk befindet sich ein 50 m² großes Ladengeschäft. Im oberen Stockwerk ist eine 70 m² große Wohnung mit 4 Zimmern. Ein mit uns befreundeter Baufachmann hat alles genau inspiziert und es für gut befunden. Im hinteren Bereich des Grundstücks ist genug Platz, um zu einem späten Zeitpunkt einen größeren Saal zu bauen.
Wir würden diese Immobilie gerne für unser ´Sobre-Viver-Projekt´ erwerben, und sie soll das zukünftige ´Zentrum der Hoffnung´ in Colombo werden. Wir könnten sie mit relativ wenig Aufwand für uns nutzbar machen. Alles zusammen sollte 310.000 Reis kosten. Wir haben den Preis aber auf 290.000 Reis herunterhandeln können. Das sind je nach Tagesumtauschkurs zwischen 46-47.000 Euro. Die Finanzierung befehlen wir nun in die Hände unseres großen Vaters. Denn es ist Sein Projekt, es sind Seine Kinder, wir sind ´lediglich´ Seine Mitarbeiter.
Liebe Grüße und seid gesegnet!
Eure Gundula und Axel

Gottes Hilfe in Brasilien

Gebetsanliegen

  • Danke für Gottes Wege mit den Teens
  • Danke für Gottes Hinweis auf das Gebäude
  • Bitte um Hilfe bei der Finanzierung des Umbaus
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