Wenn GOTT will und ich lebe, ja
Liebe Gemeinde!
Im August war ich noch in der Luft: Frankfurt-Istanbul-Sankt Petersburg. Dank dafür, dass ich meine Zelte wieder im Hause der Gemeinde aufschlagen durfte. Es war mir eine Freude, in Abendgottesdiensten, in Kleingruppen montags und mittwochs und donnerstags am Café Hope teilnehmen und Gemeinschaft haben durfte.
Mit meinem Bruder und Frau waren wir zu einem 85-zigsten Geburtstag zu einem alten Freund der Familie, G. mit Frau I nach Dresden eingeladen. Kannst Du kommen? Wenn GOTT will und ich lebe, ja. Der Geburtstag war eine Zwei-Tages Feier mit etwa 30 Personen, alles inklusive! Als wir nachmittags in dem wunderschön gelegenen Hotel in Radebeul bei Dresden ankamen, kam ein mir unbekannter Herr auf mich zu und sagte halb spottend: Oh, Charlotte ist gekommen, jetzt werden wir evangelisiert. Ich hatte gute Gespräche, sowohl später mit diesem Herrn, der seine sehr kranke Frau bei sich hatte, aber auch mit meinen lieben Freunden, G. und I. und anderen. Es war solch ein schönes Wiedersehen! Abends kam eine Musikkapelle, es wurde getanzt, auch ich war dabei. Weil wir nun schon mal in Dresden waren, kam noch ein Teil unserer Familie aus Halle nach Dresden angereist, wobei ich u. a. lange bei einigen Humpen Bier Th. zuhören durfte. Er glaubt an das „Gute“, ist am Ende in Jeder Beziehung – und meint, er will sich einfach hinlegen und „weg“ sein. Am Ende erlaubte er mir, für ihn zu beten, was ich weiterhin tue. Er ist so ein lieber Kerl! Sollte er verloren gehen? Nein, HERR, das lasse bitte nicht zu.
Eine liebe Freundin meines Bruders und Frau, I., deren Mann vor einiger Zeit verstorben war, stellte beim Abendessen in einem Restaurant viele Fragen zum Glauben. Mein Bruder wurde ärgerlich, aber I. lies nicht nach mit Fragen und blühte sichtlich auf. Auf der Rückfahrt von Dresden geschah ein Wunder Gottes. Wir vier waren schon fast in Leipzig, wo der Zug enden sollte, als wir plötzlich aus dem Lautsprecher hörten: Dieser Zug fährt heute bis Frankfurt. Leipzig – Frankfurt stand auf keinem Fahrplan und war fast leer. So schenkte uns der HERR noch einige Stunden des Beisammenseins. Später war ich dann noch einmal mit den Dreien zum Geburtstag meines Bruders (siehe Foto) in Stuttgart zusammen, wo ich ebenfalls den HERRN bezeugen durfte.
Ich durfte den Schüler N. kennen lernen. Seine Mutter hatte ihn zum Bahnhof gebracht. Sie war sauer auf ihn, weil er nicht ordentlich lernte. Ich war früher auch ein Faulpelz und lernte schlecht, so konnte ich mich mit ihm identifizieren. Hast Du eine Bibel? fragte ich ihn zum Schluss. Er nahm so gerne mein Exemplar der Schlachter Bibel. Ebenfalls hörten R., J. und C. und C. das Evangelium. Alle diese Leute und Namen sind kostbar dem HERRN und mir. Ich schreibe sie alle auf – und bete weiter für sie.
Nun bin ich schon lange zurück, stieg gleich wieder in die Hauskreisarbeit ein. Als mein Pastor Sergey mich fragte, ob ich denn am nächsten Tag wieder mit ihm und Maksim in unseren Hauskreis im Norden fahren würde und ich es bejahte, rief er aus „Ewig jung?“ Und wir fuhren, auch mit seiner Frau und Tochter, die sich mit den Kindern beschäftigte.
Ich danke Euch allen für Euer Lesen und Beten, Eure Charlotte, die Euch liebhat!
Gebetsanliegen
- Danke für Gottes wunderbare Versorgung durch die FeG Gießen und Friedberg und die "Christliche Gemeinde in Koblenz".
- Danke dass Maksim eine theologische Ausbildung bekommt.
- Danke, dass ich mit Georg schon zweimal Bibel lesen durfte.
- Bitte für die Gründung einer Tochtergemeinde im Norden von Sankt Petersburg: Anfang Oktober findet das erste Mitarbeitertreffen statt. Wir brauchen des Herrn Leitung darin. Alles soll nach biblischem Vorbild geschehen.
