Ein neuer Saal

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Vor einer Woche haben wir unseren neuen Saal bezogen. (die ersten beiden Fotos sind noch vom alten Saal, das Bild ganz unten im Neuen) Es ist nicht das Gebäude, das wir kaufen wollten. Das hat ja leider nicht geklappt. Dazu in unserem Rundbrief mehr. Der neue Saal ist gemietet. Er wurde neu gestrichen. Unsere Teenager wussten vom Saal. Sie waren schon voller Vorfreude, ihn am vergangenen Donnerstag das erste Mal dann betreten zu dürfen. Was sie noch nicht wussten: Wir wollten unser gesamtes Mobiliar und andere Habseligkeiten wie Tischtennisplatte, Tischfußball, diverse andere Tischspiele in unterschiedlichen Größen, zwei Schränke, einen Kühlschrank, Herd, Spüle mit Unterschrank, 40 Plastikstühle, 10 Plastiktische etc. gleich mit rüber nehmen. Rüber nehmen? Ja; der Saal liegt nämlich gleich auf der anderen Straßenseite, max. 50 Meter entfernt.

Jetzt haben wir 2x so viel Platz wie bisher; eine separate Küche und 3 Toiletten. Über der Küche findet sich ein weiterer Raum. Und einen Außenbereich, den wir für Sport und Festivitäten nutzen wollen. Netze und Licht fehlen noch. Aber: Eins nach dem anderen.

Der Umzug wurde nötig, weil sich die Teilnehmerzahl in kurzer Zeit verdoppelt hatte. 45 Personen auf 80 m²; das geht gar nicht, oder?

Die Herausforderung

Für den Nach-Hause-Bring-Dienst benötigten wir in der letzten Zeit 1 Schulbus (24 Plätze), unseren Dublo (7 Plätze) sowie den VW Parati (5 Plätze). Die Schulbusfahrerin weigerte sich aber, in bestimmte unsichere Ecken hineinzufahren. Das blieb bei uns. Deshalb blieben zuletzt gut 1 Drittel der Plätze in ihrem Kleinbus leer. Der Preis blieb derselbe. Aufgrund der jetzt höheren Saalmiete können wir uns die Miete für den Schulbus nicht mehr leisten. Deshalb bringen wir seit einer Woche alle Teens wieder selber nach Hause. Positiv: Bei dieser Gelegenheit entstehen oft gute Gespräche. Negativ: Ohne den Einsatz eines Busses im Sprinter-Format schaffen wir es nicht, alle Teenager vor 22 Uhr nach Hause zu bringen. Dieser Umstand bringt schon die ersten besorgten Eltern auf den Plan. Deshalb benötigen wir dringend ein neues Fahr-Dienst-Konzept.

Sobre-Viver (Über-Leben) wird zum Projekt der Sicredi-Bank

Unsere hiesige Bank unterstützt einmal im Jahr ein soziales Projekt. Diesmal hatten sie uns ausgesucht. So kamen wir zu einer neuen Spüle und einen großen Gas-Herd (wir hatten noch nichts Eigenes.) Dazu rückte das gesamte Personal unserer Bank-Filiale an. Denn sie wollten die Geschenke selber aufbauen. Zusätzlich gab es ein leckeres Frühstück und fröhliches Zusammensein mit Sandra, Marcus, einigen Teens und uns. Das gab uns Gelegenheit, über den Einsatz unseres Vaters im Himmel zu sprechen, der Großes (nicht nur) im Leben der Teenager bewirken möchte! Kurz vor Mittag fuhren sie wieder. Vorher ermutigten sie uns zur Gründung eines offiziell in Brasilien eingetragenen Vereins. Denn so wären noch ganz andere Zuwendungen möglich! Den Verein gründen wir gerade.

Ein neuer Saal

Gebetsanliegen

  • Dank: Die Anzahl der Teilnehmer wächst stetig.
  • Dank: Für den treuen Einsatz von Marcos und Sandra.
  • Bitte: Wir benötigen dringend weitere Mitarbeiter.
  • Bitte: wir brauchen ein neues Nach-Hause-Bring-Dienst Konzept.
  • Bitte: Betet um Gesundheit, demnächst beginnen Gundulas Nachuntersuchungen
  • Bitte: Für die Gründung des Vereins ´Zentrum der Hoffnung in Colombo´ (kurz: Cevili Colombo)
Ein neuer Saal