Herzenssache
Liebe Geschwister, am Anfang des Berichts steht unser Dank. Dank an unseren himmlischen Vater, der uns den wunderbaren Auftrag gegeben hat, Menschen aus aller Welt zu IHM einzuladen. ER selbst erhält und versorgt uns, das haben wir im vergangenen Jahr erlebt und wir vertrauen IHM auch in 2024. Unser Dank geht an Euch, die Ihr uns ein weiteres Jahr durch Eure Gebete und finanzielle Unterstützung ermutigt und getragen habt. Gott segne Euch reichlich dafür.
Herzenssache: Unser Leben steht in Gottes Hand. Das erlebten wir besonders, als Reinhard Ende November wegen Beschwerden ins Krankenhaus kam und bei einer Herzkatheder-Untersuchung ein leichter Herzinfarkt diagnostiziert wurde. Zwei Stents und eine anschließende sehr effektive Reha in Bad Nauheim haben ihm gutgetan. Jetzt geht es darum, das Gelernte im Alltag umzusetzen. Gott sei Dank für das gute Gesundheitssystem in unserem Land. Ende Januar hatte Reinhard seine stufenweise Wiedereingliederung in die Arbeit. Ein wichtiger Aspekt ist die Zukunft der Missionsleitung von Orientierung: M. Schon seit längerer Zeit sind wir in Gesprächen und bitten Gott, um Personen, die Verantwortung übernehmen.
Zwei missionarische Projekte: An vielen Stellen unserer Arbeit merken wir, dass es in unserer Gesellschaft schwieriger wird, christliche Werte einzubringen, es gibt mehr Widerstand und Zurückhaltung. Ein Beispiel dafür ist unsere Kalenderaktion, die wir seit über 30 Jahren in Gefängnissen haben. Viele Jahre wurde der türkische christliche Kalender als „Teil der deutschen Kultur“ akzeptiert und von den Behörden genehmigt. Jetzt gibt es Bedenken, z. T. auch der Kirchen. Man vermutet, dass der Inhalt des Kalenders nicht neutral ist und für Unruhe unter den Gefangenen sorgt. Das ist sehr schade. Umso mehr freuen wir uns aber über alle Sozialarbeiter und Seelsorger, die weiterhin unsere Kalender bestellen und verteilen. In einer weiteren Aktion bieten wir den JVAs Bibeln und Neue Testamente in verschiedenen Sprachen für ihre Gefängnisbibliotheken an. Auch da freuen wir uns über positive Echos und darüber, dass Menschen in besonderen Ausnahmesituationen die Möglichkeit bekommen, die Bibel in ihrer Muttersprache zu lesen.
Zwei Reisen: Neben unseren Aufgaben hier in Dortmund haben wir in den kommenden Monaten zwei Reisen geplant, um Geschwister und Gemeinden zu besuchen. Im Februar wollen wir 10 Tage in Istanbul sein. Erinnert Ihr euch an Familie Keles? Sie wohnten viele Jahre in Reiskirchen kamen in der FeG Gießen zum Glauben, wurden dort auch getauft. Inzwischen leben sie in den USA, sind aber gerade in Istanbul. Auch sie werden wir treffen und freuen uns auf das Wiedersehen. Gern nehmen wir Grüße von Euch mit.
Ab dem 20. April sind wir für ca. 2 Wochen in Bulgarien. Im letzten Jahr war Doris mit einer befreundeten Missionarin dort zu Besuchen unterwegs. Jetzt freuen wir uns über die Möglichkeit gemeinsam dort zu sein. Wichtig sind uns in dieser Zeit gute Kontakte und Gespräche bei verantwortlichen Mitarbeitern und Leitern von kleinen Gemeinden. Sie stehen oft in schwierigen Situationen und brauchen Begleitung und Seelsorge. Wir können uns vorstellen, dass das ein Teil unseres zukünftigen Dienstes sein wird und sind sehr gespannt, wie Gott uns führen möchte.
Herzliche Grüße,
Eure Reinhard & Doris
Gebetsanliegen
- Bitte betet mit für alle Überlegungen und Planungen, was die Zukunft von Orientierung:M angeht (Leitung).
- Auch dafür, dass Gott uns persönlich zeigt, welche Schwerpunkte für uns im Dienst in den nächsten Jahren dran sind.
