Leiten und lernen

Ihr Lieben, als wir vor 10 Jahren auf den Dreesch zogen, waren wir uns nicht sicher, ob wir es als Familie schaffen würden, mitten im Brennpunkt zu leben. Was uns allerdings klar war, war dass wir gemeinsam mit anderen Missionaren eine Gemeinde gründen wollten, die zu den Menschen aus unserem Stadtteil passt. Und unser Ziel war auch, irgendwann die Leitung dieser Gemeinde in die Hände der Christen zu legen, die in diesem Stadtteil zu Hause sind, damit wir Missionare irgendwann überflüssig werden. Nach 10 Jahren können wir nur dankbar darüber staunen, was in den letzten Jahren alles passiert ist. Viele sind zum Glauben gekommen, haben sich taufen lassen und eine christliche Gemeinschaft ist entstanden. Dass wir Missionare überflüssig geworden sind, soweit sind wir noch nicht, aber wir arbeiten daran…

Wir sind dabei sehr dankbar, dass wir mehrere Personen gefunden haben, in denen wir Potenzial sehen Verantwortung zu übernehmen! Sandra, Sven und Ina haben sich bereit erklärt, gemeinsam mit uns diesen Weg zu gehen, sowie Theo und Anna-Leonie (die jetzt schon zum Leitungsteam gehören). Sie bilden seit kurzem unser „Leitungsteam in Vorbereitung“ und werden wöchentlich geschult. Unser Ziel ist es, dass sie in einem Jahr die Gesamtleitung übernehmen können, mit uns im Hintergrund für eine längere Übergangszeit.

Kerstin, unsere langjährige Mitarbeiterin, konnte nach der Sommerpause zum ersten Arbeitsmarkt wechseln. Sandra leitet nun alleine die Küche, hat aber weiterhin helfende Hände durch Ehrenamtler. Zu ihrer Entlastung konnten wir über Spendengelder Wolfgang für einen Minijob einstellen. Er hat mittlerweile den wöchentlich Einkauf übernommen, kocht regelmäßig und hilft auch bei der Essensauslieferung aus. Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr in der nächsten Zeit besonders für Sandra betet. Sie hat nun einiges an Mehrverantwortung, durch die alleinige Leitung der Küche und durch die Schulung in der Leitungslerngruppe. Außerdem geht es ihr seit längerem gesundheitlich nicht gut, da sie weiterhin Probleme mit ihrem Herzen hat. Sie war vor ein paar Monaten zur Behandlung in Berlin in der Charité und es könnte sein, dass sie sich Anfang nächsten Jahres einer Herz OP unterziehen muss. In allem ist Sandra für uns ein großes Geschenk und dass sie den Schritt gewagt hat und nun mit Jesus unterwegs ist, ist für uns immer noch ein Wunder.

Ebenso freuen wir uns über Wachstum unserer Jugendarbeit. Nach den Sommerferien konnten wir eine neue Gruppe eröffnen, die Mini-Teens, zu der mittlerweile schon ca. 10 Kids kommen, teils sogar aus Michas Klasse!

Auch für Rebekka, unsere erste FSJlerin sind wir sehr dankbar! Sie ist eine prima Unterstützung in allen Bereichen. So wie es aussieht, werden wir auch im nächsten Jahr zwei FSJ-Stellen anbieten können. Sagt das gerne weiter oder meldet euch bei uns.

Uns bleibt noch zu sagen, dass wir vom 4. bis zum 18. Februar in Gießen und Umgebung im Reisedienst unterwegs sind. Gerne könnt ihr uns als Kleingruppe kontaktieren, wenn ihr an einem Besuch von uns interessiert seid. Wir freuen uns schon euch zu sehen!

Leiten und lernen

Gebetsanliegen

  • Gerne dürft ihr für die Entwicklung der Leitungslernguppe und alle weiteren Schritte beten.
  • Bitte betet auch für Sandra und ihre Gesundheit. Sie kann in ihrer Art noch einmal ganz anders Menschen aus unserem Stadtteil zu Jesus einladen und ist ein großer Segen.
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