Missionsforum
Gottes Reich wird gebaut – unter Türken und Kurden, in Äthiopien und in Ostdeutschland. Beim Missionsforum am 11. Februar 2026 berichteten drei Missionsehepaare von ihrer Arbeit und den unterschiedlichen Wegen, auf denen sie Menschen mit dem Evangelium erreichen.
Reinhard und Doris Born erzählten davon, wie sie „Im Dienst für Jesus unter Türken und Kurden“ tätig sind. Bis Ende letzten Jahres waren sie in Vollzeit mit Orientierungs-M unterwegs, seit dem 1. November 2025 arbeiten sie im Rahmen eines Minijobs beim Missionswerk To All Nations und haben dadurch alles andere als einen ruhigen Ruhestand. Inzwischen leben sie in Wittgenstein. Ihr Auftrag umfasst weiterhin persönliche Kontakte, Jüngerschaft, Seelsorge, Predigtdienste sowie Schulungen. Neben ihrer Arbeit in Deutschland pflegen sie auch Verbindungen in die Türkei, nach Nordmazedonien und Bulgarien. Ihr Herz schlägt weiterhin dafür, Menschen aus muslimisch geprägten Kulturen zu begleiten und im Glauben zu stärken.
Achim und Annie Diehl sind aktiv in der Bibelübersetzungsarbeit mit Wycliff in Äthiopien. Ihr Dienst ist stark missionsorientiert und geschieht in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Mitarbeitern. In einem Land mit insgesamt 88 Sprachen ist Bibelübersetzung eine große Aufgabe. Die Zusammenarbeit liegt aktuell schwerpunktmäßig in den Sprachgruppen der Me’en, Mursi und Suri. Es war bewegend zu hören, wie sehr die Menschen dort ergriffen sind, wenn sie Gottes Wort zum ersten Mal in ihrer eigenen Sprache lesen können.
Markus und Lena Lüdtke aus Schwerin sind in der Gemeindegründung im Plattenbau aktiv. Mittlerweile geht die Arbeit weit über das initial gegründete „Patchworkcenter“ hinaus. Es gibt eine Arbeit unter Teenagern, verschiedene Social Media Kanäle und missionarische Veranstaltungen wie das Kepler Open Air, um die gute Nachricht im Plattenbau bekannt zu machen. Ihr Anliegen ist es, mitten im Alltag der Menschen präsent zu sein und Gemeinde dort entstehen zu lassen, wo sie bisher kaum vertreten ist. Es sind in den letzten Jahren mehrere neue Freie evangelische Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern entstanden.
Das Missionsforum machte deutlich, wie vielfältig Gottes Reich gebaut wird – durch persönliche Begegnungen, sorgfältige Übersetzungsarbeit und mutige Gemeindegründung. Die Berichte ermutigten dazu, Mission nicht nur als fernes Projekt zu sehen, sondern als lebendigen Auftrag, der hier und weltweit geschieht.



















