„Wir freuen uns auf euch!“ – Taiwanische Theologiestudierende bereiten sich auf Mission in Deutschland vor

Liebe Gemeinde!

ein Klassenzimmer in Taipei, ein Beamer summt leise. Auf der Leinwand erscheinen Bilder deutscher Städte: Berlin, Gießen, Karlsruhe. Doch es sind nicht Touristen, die sich hier vorbereiten – es sind junge Christinnen und Christen aus Taiwan, die eventuell sich aufmachen, in Deutschland Gottes Liebe sichtbar zu machen.
In sieben Wochen werden sie durch Gemeinden, Sozialprojekte und Flüchtlingsarbeit mitwirken – doch noch sind sie in der Vorbereitungsphase. In Mobilisationsveranstaltungen und vorbereitenden Seminaren in Taiwan lernen sie nicht nur über Deutschland, Theologie und interkulturelle Sensibilität. Sie beten, reflektieren, erzählen von ihren Hoffnungen und ihrer Berufung.
„Ich möchte sehen, wie Mission in einem Land funktioniert, das eine lange christliche Geschichte hat“, sagt I-Hsuan, die sich in Taiwan in einer lutherischen Gemeinde engagiert. „Und ich hoffe, aus meiner Komfortzone herauszutreten.“
Chia-En, Erstsemesterin am China Evangelical Seminary, hat eine tiefe Sehnsucht, Gottes Wirken über kulturelle Grenzen hinweg zu erleben. Fu-Kang, der hauptberuflich in der Technikbranche arbeitet, bringt seine Erfahrung und seinen Glauben mit – geformt in seiner Gemeinde vor Ort. Für Hsuan-Hao ist der Einsatz auch eine theologische Reise: „Ich will erleben, wie Glaube in Deutschland praktisch gelebt wird – gerade in der Begegnung mit Geflüchteten.“
Wir sind bewegt von der Ernsthaftigkeit und Leidenschaft dieser jungen Menschen. Ihre Sicht auf Deutschland ist vielschichtig: Einerseits geprägt durch Geschichte und Medien, andererseits fasziniert von der theologischen Tiefe, sozialen Verantwortung und kulturellen Vielfalt, die sie hier erwarten.
Die Studierenden bringen frische Perspektiven mit – aber auch echte Fragen: Wie begegnen deutsche Gemeinden kultureller Vielfalt? Wie kann das Evangelium mitten im Alltag erfahrbar werden? Welche Rolle spielt Kunst, Sprache, praktische Hilfe im missionarischen Alltag?
Im Juli beginnt ihr Weg durch Gießen, Karlsruhe, Berlin, Weimar und Wittenberg.

Bis dahin bitten wir euch: Tragt dieses Projekt im Gebet mit!

„Wir freuen uns auf euch!“ – Taiwanische Theologiestudierende bereiten sich auf Mission in Deutschland vor

Gebetsanliegen

  • Bitte betet um einen reibungslosen Beginn: bei Flügen und der Ankunft in Deutschland. Mögen die Türen offen sein – organisatorisch und menschlich.
  • Bitte betet, dass das Team in Taiwan geistlich gestärkt, kulturell sensibel und mit offenen Herzen aufbrechen kann.
  • Bitte betet, dass Gott alle Begegnungen vorbereitet – in Gemeinden, mit Geflüchteten und untereinander. Mögen daraus echte Beziehungen und Ermutigungen entstehen.
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