Leben im Glauben (Markus 11, 23-25)
Liebe Gemeinde!
Gestern hat mein Vater mir wunderbar geholfen. Ich schrieb morgens im Glauben auf: der Computer geht wieder. Die Festplatte war voll. Konnte nicht arbeiten. Du schicktest mir Olga sie richtete mir ein Programm ein: „Any Desk“, sodass ein Computerspezialist von sich zu Hause mir alles Überflüssige rausgeschmissen hat. Jetzt kann ich wieder arbeiten, den Bericht schreiben. Hier ist er.
Deutsch – russische Beziehungen
Olga fand auch bei der Autobus Firma „Lux Express“ eine andere Möglichkeit, nach Tallin in Estland zu fahren und von da nach Deutschland zu fliegen. Wenn alles klappt, kann ich Weihnachten nach Deutschland zu einem Teil meiner Familie nach Hamburg fahren. Mein lieber Neffe mit Namen Kolja sagte: „Du bist immer willkommen“.
Anfang Juli beantragte ich einen neuen Reisepass bei dem Deutschen Konsulat in Sankt Petersburg. Er ist noch immer nicht eingetroffen. Das Konsulat teilte mir mit, dass die DHL Kuriersäcke irgendwo zwischen den Ländern steckengeblieben sind. Grund dafür ist die angespannte Beziehung zwischen Deutschland und Russland.
Gemeinde
Vorgestern Abend fuhr ich mit zwei lieben jungen Brüdern vom Hauskreis mit dem Autobus 397 zurück nach Hause. Ich lernte eine junge Frau kennen. Sie gab mir ihre Telefonnummer, wir sind im Kontakt. Täglich gebe ich etwas weiter und bezeuge im Heiligen Geiste meinen HERRN.
Donnerstags begleite ich unseren Hauskreisleiter Sergey (Foto) in einen Vorort von Sankt Petersburg zu einem Hauskreis, den er leitet. Er ist verantwortlicher Pastor für ein großes Gebiet im Norden von Sankt Petersburg. Er hat die Gabe, junge Leute zu Leitern heranzubilden, und schenkt ihnen viel Vertrauen. Oft ist er abwesend, dann vertreten ihn die jungen Männer und ich fahre als Beter mit. Sergey hat acht eigene Kinder. Er ist ein äußerst barmherziger Mann, ein Vorbild in vielerlei Hinsichten. Er hilft allen, und hat ein besonderes Herz für Kranke. Oft wohnen bei ihm Krebskranke, die in einer Spezialklinik behandelt werden.
Kürzlich zog eine neue Familie aus Krasnodar nach Sankt Petersburg und kam in unseren Hauskreis. Grigori und Lena (Foto mit Kindern). Sie haben sieben Kinder angenommen, die alle in irgendeiner Weise behindert waren und zum Teil noch sind. Grigori und Lena haben sich bewusst für diese Kinder entschieden. Mit diesen Kindern haben sie schon viele Wunder der Heilung erlebt. Kürzlich begleitete Sergey den Grigori nach Krasnodar, tausende Kilometer entfernt, um dort verbliebene Winterkleidung und vieles andere Nötige zu holen.
Gebetsanliegen
- Danke dem Vater für Vorbilder wie Sergey und Oksana
- Danke für meine Gemeinde FEG Gießen und ihre Gebete, Liebe und Unterstützung
- Danke für alle technische Hilfe mit dem Computer und alle Hilfe im Haus durch Emily
- Bitte um gutes Einleben für Familie Grigori und Lena Tolstoi mit Kindern in SPB, Eure Charlotte
