Grüße aus Sankt Petersburg

Liebe Gemeinde!
Wir haben gerade die berühmten „hellen Nächte“ bis morgens um 4 Uhr kann man auf der Straße die Zeitung lesen. Wie wir wissen, hat GOTT alles unter Kontrolle, auch unsere Fehlleistungen. Ich vergaß bei einer Freundin (87) mein Telefon. Zu Fuß eine halbe Stunde hin und zurück. Als ich wieder an meiner Bushaltestelle ankam, wusste ich, warum meine sportliche Übung nötig gewesen war. Ich lernte eine alte Dame (87) kennen, die nur eine sehr vage Kenntnis von Gottes Plan ihrer Errettung hatte. Im Gegensatz zu meiner Freundin, war diese Dame fitter. Nach langem Warten quetschten wir uns in den überfüllten Bus. Mehr in der Luft hängend als stehend, kam mir der Gedanke: du solltest mit ihr im Kontakt bleiben, sie ist noch nicht gerettet. Ich stieg mit ihr an ihrer Haltestelle aus, wir verabschiedeten uns, wobei ich nach ihrer Telefonnummer fragte, um mit ihr über Gott zureden. Sie war einverstanden, meinte aber: wir könnten ja auch über anderes reden. Eben rief ich Tatyana an, aber sie war „zu“. Der Anruf verlief ungünstig. Aus Versehen fing ich an, mit ihr auf Deutsch zu reden, ich war ja dabei, euch zu schreiben sie verstand nichts, ich entschuldigte mich und der Anruf war beendet. Nun werde ich mit Gottes Hilfe einen neuen Anlauf machen.
Gestern gingen wir mit einigen jungen Leuten aus unserer Gemeinde „evangelisieren“ in einen Park, in dem sich junge „nicht standardmäßige“ Leute sich aufhalten. Manche bezeichneten sich als „Heiden“, wollten nichts von GOTT hören. Ein Mädchen, Viktoria, hatte schon einmal die Bibel durchgelesen, hatte sich aber entschieden, nicht zu glauben. Sie wollte wissen, woher ich wüsste, dass die Bibel von GOTT geschrieben wurde. Es wehte dort ein scharfer atheistischer Gegenwind und mir fiel nur ein, dass ich damals, als ich zum Glauben kam, GOTT selbst gefragt habe und von IHM eine tiefe Gewissheit bekam, die bis heute angehalten hat.
Um Zeit und Kraft zu sparen, fahre ich jetzt oft Taxi, was eine hervorragende Möglichkeit zum Zeugnisgeben und hier sehr billig ist. Ein junger Mann namens Dima (Foto) fuhr mich einmal. Er hatte eine Erkenntnis, dass ein „Allmächtiger” ihn erschaffen hat. Da er nicht wusste, welche Religion die Richtige wäre, nahm er sicherheitshalber alle Religionen als wahr an. Ich versprach, ihm eine Bibel zu schenken. Er rief an und sagte, er würde kommen und sie sich abholen. Wir verabredeten uns und ich dachte noch: das darf man doch nicht machen, einen einzelnen Mann in sein Haus einzuladen. Wie half GOTT mir? Er stand mit seiner Großmutter, die gerade bei ihm zu Besuch war, vor meiner Tür.
Dieses Wochenende haben wir eine Gemeindefreizeit auf unserem Freizeitgebiet, einem früheren Pionier Lager in wunderschöner Landschaft mit einem herrlichen See.  Am Sonntag werden 14 junge Leute in dem See getauft.
Ansonsten begleite ich donnerstags meinen Hauskreisleiter Sergey in einen Hauskreis in einem Vorort. Meine Aufgabe ist das Gebet.
Ich danke dafür, dass ich Euch dieses schreiben durfte, für alle Unterstützung und auf Gebete. Wenn alles klappt, komme ich zwischen Mitte Juli bis Mitte August nach Deutschland.
In herzlicher Verbundenheit grüßt Euch Charlotte aus Sankt Petersburg

Grüße aus Sankt Petersburg

Gebetsanliegen

  • Danke für alle Unterstützung und Gebet
  • Bitte, dass Dima die Bibel liest und die Wahrheit in ihr erkennt
  • Bitte für die neuen Täuflinge
Zurück