Das Alte und das Neue
2024: Ein neues Jahr, das mit dem alten Takt begann. Eher langsam. Einladungen und Fahrdienste für Café Hope wurden anscheinend umsonst organisiert und gemacht … Inzwischen aber haben wir Aufschwung gewonnen und erleben einen durchschnittlichen Besuch von ungefähr 15 Gästen aus dem Camp. Darüber hinaus kommen zwischen 5 und 10 Stammgäste.
Unsere neue Art Andachten zu gestalten kommt gut an. Wir versuchen weniger von vorne zu sagen und eher Gespräche zwischen den Mitarbeitern und Gästen durch passende Fragen zu einem biblischen Text anzuregen. Diese Vorgehensweise führt zu gutem Austausch und langsam bleiben Leute ein bisschen länger als in der Vergangenheit. Dazu passt unsere neue gemütliche Räumlichkeit in D11 echt gut.
Eines motiviert und hilft im Blick zu behalten: Ich würde schätzen, dass wir etwa 70, vielleicht eher Richtung 100 Gäste seit Jahresanfang bei uns gehabt haben. Wenn sie durch die Arbeit und uns als Mitarbeiter Gottes Liebe spürbar erlebt und angefangen haben sich mit der Bibel und Fragen über Jesus zu beschäftigen, dann haben wir viel erreicht. Das macht diese Arbeit wertvoll. Wir hoffen auf das, was in dem Schreiben von Paulus in 1 Korinther 3:6 zu finden ist: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Wachstum geschenkt.“
Diese Folgen sind nicht ohne Mühe zu erreichen. Es läuft viel Arbeit im Hintergrund, um all das zu ermöglichen. Seit Januar fehlt uns wegen einer Verletzung ein Mitarbeiter, der sonst viel dieser Arbeit macht. Dadurch entstand eine große Lücke. Ich bin an einigen Stellen eingesprungen, um manches abzudecken. Es freut mich, dass durch unsere Anstrengungen der Kompensation in manchen Bereichen unsere „Arbeitskräfte“ sogar ein bisschen ausgebaut wurden. Unterstützung kann aber immer gut gebraucht werden. Wir arbeiten daran und unternehmen auch Schritte, viele Aspekte unserer Arbeit neu zu überdenken.
Inzwischen konnten wir durch ReachAcross spontan eine Praktikantin für eine kurze Zeit bei der Arbeit willkommen heißen. Wegen eines Todesfalls in der Familie brach sie ihr Praktikum mit ReachAcross in England ab und machte es bei uns in Gießen weiter. Obwohl ihre Zeit hier nur kurz war, konnte sie sich gut einbringen und merken, dass ihr Engagement einen Unterschied gemacht hat. Auch konnte sie einiges von der Arbeit unter Muslimen erleben.
Gebetsanliegen
- Bitte um ausreichend Kraft für die Überbrückung des gegenwärtigen Wegfalls einer Arbeitskraft.
- Dank für unser neues Andachtsformat.
- Dank für unsere Praktikantin und ihr Mitwirken.
- Bitte um Segen bei allen Überlegungen rund um unsere Arbeit.
